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	<title>Bodenseezentrum Innovation &#8211; Ihre Plattform für digitale Transformation</title>
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	<title>Bodenseezentrum Innovation &#8211; Ihre Plattform für digitale Transformation</title>
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		<title>Der MobilitySpace – strategische Vernetzung für nachhaltige Mobilität am Bodensee</title>
		<link>https://bzi-netzwerk.com/der-mobilityspace-strategische-vernetzung-fuer-nachhaltige-mobilitaet-am-bodensee/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lea Kexel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 07:03:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Mobilität am, um und auf dem Bodensee ist ein komplexes Thema – Ländergrenzen müssen überwunden werden und unterschiedliche Betreiber sind für Bus, Bahn und Fähre zuständig. Hinzu kommen zahlreiche Herausforderungen wie Klimawandel, Senkung von Emissionen und Flächennutzungskonflikte. Mit dem MobilitySpace hat das Sustainable Mobility Lab (SML) einen Ort geschaffen, wo gezielter Austausch zu nachhaltiger Mobilität am Bodensee stattfinden kann.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Grenzen sind zentral, wenn es um das Thema Mobilität geht. Sie müssen nicht nur physisch mit Fahrzeugen überwunden werden, sondern auch immaterielle Hürden prägen die Möglichkeiten der Mobilität. Gerade in der Vierländerregion Bodensee ist es oft schwer, über die Grenzen der Anrainerländer – Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein – hinweg zu kommunizieren und länderübergreifende Regelungen zu etablieren. Eine Herausforderung besteht etwa darin, über die Landesgrenzen hinweg Infrastrukturen zu schaffen, die einen effizienten nachhaltigen Privatpersonen- sowie Güterverkehr ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Herausforderungen sind die Bürokratie rund um die Mobilität wie Maut-Systeme oder nationale Gesetzgebungen, die sich widersprechen oder gar gegenseitig blockieren. Um diesen Herausforderungen innovativ zu begegnen, hat das SML mit dem MobilitySpace einen einzigartigen digitalen und virtuellen Raum geschaffen, der die gezielte Vernetzung rund um nachhaltige Mobilität in der Bodenseeregion ermöglicht und einen Nährboden für Projektideen schafft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wissen teilen im Virtual Space</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Digitale Formate können genutzt werden, um Wissen zu teilen und sich auszutauschen. Sie bieten außerdem eine Spielwiese, auf der Lösungsansätze niederschwellig erprobt werden können, ohne sie gleich in die Realität überführen zu müssen. Hier setzt der MobilitySpace an, denn er schafft einen digitalen Raum, in dem Ideen und Lösungsansätze für die Bodenseeregion ohne Risiko entwickelt und Akteur:innen in den Austausch treten können. Hier sollen sich nicht nur Expert:innen aus der Mobilitätsbranche, sondern auch Forschende, Politiker:innen und Personen aus der Verwaltung austauschen. Ein wichtiger Aspekt ist die Bürger:innenbeteiligung: Bürger:innen und die kommunale Öffentlichkeit sollen gezielt einbezogen werden, um Lösungsansätze zu entwickeln, die allen Bedarfen gerecht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum dreigliedrigen virtuellen Raum gehören der LinkedIn-Kanal des SML, die Website des SML sowie der Kompetenzatlas Bodensee des BZI. Der LinkedIn-Kanal dient als Plattform zur Vernetzung, die Website macht das Thema nachhaltige Mobilität in der Bodenseeregion sichtbar und der Kompetenzatlas zeigt auf, wo sich die Expertise zur Mobilität in der Bodenseeregion befindet. Die drei Elemente bilden ein Gesamtpaket, das sowohl Vernetzung und Austausch als auch das Teilen von Wissen ermöglicht. Die auf der digitalen Spielwiese erarbeiteten Elemente können anschließend im Living Lab des SML erprobt werden – damit die Ergebnisse direkt praxisnah in der Bodenseeregion etabliert werden und den Weg ebnen für eine langfristige nachhaltige Mobilität in der Vierländerregion.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Innovative Events zur Vernetzung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der MobilitySpace wird abgerundet durch physische Events, die der persönlichen grenzüberschreitenden Vernetzung in der Vierländerregion dienen. An den verschiedenen Formaten wie Konferenzen, Hackathons und Workshops können Personen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen teilnehmen und sich persönlich rund um die nachhaltige Mobilität in der Bodenseeregion austauschen. Bei interaktiven Formaten fließt die Expertise von Forschenden mit den Bedürfnissen von Unternehmer:innen und Bürger:innen zusammen. Dabei können Lösungsansätze geschärft und weiterentwickelt und Praxisprojekte angestoßen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem MobilitySpace möchte das SML eine inklusive Community schaffen, die zusammenarbeitet und das Thema nachhaltige Mobilität in der Bodenseeregion neu und innovativ denkt. Damit die Bodenseeregion der Vision von einer innovativen und zukunftsfähigen Mobilität gesamtgesellschaftlich ein Stück näherkommt.</p>



<div style="height:56px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>What the KI: Wenn autonome Systeme Verantwortung übernehmen</title>
		<link>https://bzi-netzwerk.com/what-the-ki-wenn-autonome-systeme-verantwortung-uebernehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lea Kexel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 08:41:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bzi-netzwerk.com/?p=19199</guid>

					<description><![CDATA[Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag von Unternehmen angekommen. Chatbots beantworten Kundenanfragen, Algorithmen optimieren Werbeanzeigen, Prognosemodelle unterstützen bei der Absatzplanung. Doch während viele Organisationen gerade erst beginnen, diese Werkzeuge systematisch zu nutzen, zeichnet sich bereits die nächste Entwicklungsstufe ab: Agentic AI, also KI-Systeme, die nicht nur reagieren, sondern eigenständig handeln.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Dieser Blogbeitrag orientiert sich inhaltlich am Whitepaper „Wenn KI handelt: Vertrauen &amp; Verantwortung in Zeiten von Agentic AI“ des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und überträgt dessen zentrale Thesen und ethische Leitlinien auf die Praxis kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Für KMU ist dieses Thema besonders relevant, denn sie stehen unter hohem Innovations- und Wettbewerbsdruck, verfügen jedoch häufig über begrenzte personelle und finanzielle Ressourcen. Agentic AI könnte hier Effizienzpotenziale heben, Fachkräftemangel abfedern und neue Geschäftsmodelle ermöglichen. Gleichzeitig würde mit wachsender Autonomie der Systeme auch die Verantwortung für KMU steigen. Die zentrale Frage lautet daher: Wie viel Entscheidungsfreiheit sollten Unternehmen einer KI übertragen und wie ließe sich diese Verantwortung strukturieren?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist Agentic AI?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu klassischen KI-Anwendungen reagiert Agentic AI nicht nur auf Eingaben. Sie agiert proaktiv, zielorientiert und adaptiv. Ein KI-Agent analysiert komplexe Aufgaben, entwickelt eigenständig Handlungsstrategien, priorisiert Zwischenschritte und passt seine Aktionen dynamisch an neue Informationen an, häufig mit minimaler menschlicher Unterstützung. Damit verschiebt sich das Paradigma: <strong>Von der KI als Werkzeug hin zur KI als Akteur.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits heute finden sich entsprechende Anwendungen entlang der Wertschöpfungskette:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Marketing:</strong> Autonome Agenten optimieren Kampagnen in Echtzeit, testen Zielgruppenvarianten und passen Budgets automatisch an.</li>



<li><strong>Logistik:</strong> Intelligente Systeme verändern Routen im Lager selbstständig und reagieren auf Engpässe.</li>



<li><strong>Kundenservice:</strong> Digitale Agenten identifizieren Probleme proaktiv und stoßen Lösungen an, bevor eine Beschwerde entsteht.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Für KMU würde dies bedeuten, dass Prozesse skalierbar würden, ohne proportional mehr Personal einsetzen zu müssen. Gleichzeitig könnte die Komplexität steigen, da Entscheidungen nicht mehr ausschließlich von Menschen getroffen würden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Akzeptanzlücke: Zwischen Potenzial und Skepsis</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine repräsentative Erhebung des BVDW zeigt eine deutliche Zurückhaltung in der Bevölkerung: 71 % der Befragten können sich derzeit nicht vorstellen, Aufgaben vollständig an eine KI zu delegieren, 51 % sogar „auf keinen Fall“.<sup data-fn="f07569c2-a719-4c71-b792-d064a60276b1" class="fn"><a id="f07569c2-a719-4c71-b792-d064a60276b1-link" href="#f07569c2-a719-4c71-b792-d064a60276b1">1</a></sup> </p>



<div style="height:34px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="538" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/Umfrage_Agentic_AI-1024x538.png" alt="" class="wp-image-19201" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/Umfrage_Agentic_AI-1024x538.png 1024w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/Umfrage_Agentic_AI-300x158.png 300w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/Umfrage_Agentic_AI-768x404.png 768w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/Umfrage_Agentic_AI.png 1113w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der Privatwirtschaft ist das Bild differenzierter: Rund 28 % der Unternehmen setzen bereits KI-Agenten ein, während 40 % aktuell keinen Einsatz planen.<sup data-fn="b2657ba2-a1ef-4822-9062-f4b9f207806b" class="fn"><a id="b2657ba2-a1ef-4822-9062-f4b9f207806b-link" href="#b2657ba2-a1ef-4822-9062-f4b9f207806b">2</a></sup> Die Gründe lägen weniger im fehlenden Innovationswillen als vielmehr in:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>unklaren regulatorischen Rahmenbedingungen</li>



<li>fehlender technischer Infrastruktur</li>



<li>ethischen Bedenken hinsichtlich Datensouveränität</li>



<li>Unsicherheit über Haftungsfragen</li>
</ul>



<div style="height:34px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="543" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/Umfrage_2-1024x543.png" alt="" class="wp-image-19202" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/Umfrage_2-1024x543.png 1024w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/Umfrage_2-300x159.png 300w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/Umfrage_2-768x408.png 768w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/Umfrage_2.png 1106w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade für KMU würde dies bedeuten, dass Investitionsentscheidungen sorgfältig abgewogen werden müssten. Anders als Großunternehmen verfügen sie häufig nicht über eigene Rechts- oder Ethikabteilungen. Risiken würden unmittelbarer auf die Geschäftsführung zurückfallen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Leitprinzip: Autonomie braucht Ethik</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die zentrale These des Whitepapers lautet: Je höher der Autonomiegrad einer KI, desto höher die ethischen Anforderungen an ihren Einsatz. Sobald ein System eigenständig Entscheidungen treffe, die Auswirkungen auf Kunden, Mitarbeitende oder Geschäftspartner haben, entstehe eine neue Verantwortungsebene. Diese Verantwortung betreffe nicht nur IT-Abteilungen, sondern Geschäftsführung, Compliance und Unternehmenskultur gleichermaßen. Das Whitepaper strukturiert Agentic AI entlang von sechs ethischen Prinzipien<sup data-fn="b700fd7a-d3d1-457e-ba0e-ab47b0da3895" class="fn"><a id="b700fd7a-d3d1-457e-ba0e-ab47b0da3895-link" href="#b700fd7a-d3d1-457e-ba0e-ab47b0da3895">3</a></sup>:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Fairness: </strong>KI-Systeme dürften niemanden diskriminieren. Bei Agentic AI bestehe die Gefahr, dass Verzerrungen in Trainingsdaten nicht nur reproduziert, sondern durch autonome Zielverfolgung skaliert würden. Für KMU hieße das, dass sie bereits bei der Auswahl externer KI-Anbieter auf nachvollziehbare Trainingsgrundlagen achten müssten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Transparenz &amp; Erklärbarkeit: </strong>Es müsse nachvollziehbar bleiben, warum ein Agent eine bestimmte Entscheidung getroffen hat. In komplexen Multi-Agenten-Systemen steigt diese Herausforderung erheblich. KMU müssten daher darauf achten, dass eingesetzte Systeme erklärbare Entscheidungsprotokolle liefern würden, insbesondere in regulierten Branchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Datenschutz: </strong>Agenten sollten nur die Daten erhalten, die für ihren Zweck zwingend erforderlich sind. Für KMU würde dies bedeuten, dass sie klare Daten-Governance-Strukturen etablieren müssten, auch wenn keine eigene Datenschutzabteilung vorhanden wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4. Sicherheit: </strong>Ein kompromittierter Agent könnte sich wie ein interner Angreifer verhalten („Shadow Behaviour“).<sup data-fn="a3fdc243-a6fd-413a-a5c4-8edf1e44d7f5" class="fn"><a id="a3fdc243-a6fd-413a-a5c4-8edf1e44d7f5-link" href="#a3fdc243-a6fd-413a-a5c4-8edf1e44d7f5">4</a></sup> Not-Aus-Mechanismen („Kill Switches“) wären daher essenziell. KMU müssten sicherstellen, dass jederzeit eine technische und organisatorische Eingriffsmöglichkeit bestehen würde.<sup data-fn="fc3fb5bc-df21-4a13-b2fe-aa90229c3331" class="fn"><a id="fc3fb5bc-df21-4a13-b2fe-aa90229c3331-link" href="#fc3fb5bc-df21-4a13-b2fe-aa90229c3331">5</a></sup></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>5. Robustheit: </strong>Systeme sollten auch unter widrigen Bedingungen stabil funktionieren. In vernetzten Agentensystemen könnten kleine Fehler einen „Kettenlängen-Effekt“<sup data-fn="ea0a7de9-6f81-44de-a769-dba2fccb1532" class="fn"><a id="ea0a7de9-6f81-44de-a769-dba2fccb1532-link" href="#ea0a7de9-6f81-44de-a769-dba2fccb1532">6</a></sup> auslösen und sich vervielfachen. Gerade für KMU, deren Prozesse häufig schlank organisiert sind, könnte ein solcher Dominoeffekt erhebliche Auswirkungen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>6. Rechenschaftspflicht: </strong>Auch wenn ein System autonom handelt, bleibt die Verantwortung beim Unternehmen. Für KMU würde dies bedeuten, klare Zuständigkeiten zu definieren: Wer überwacht den Agenten? Wer greift im Zweifel ein? Wer dokumentiert Entscheidungen?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Praxis-Check: Die fünf Stufen der Autonomie</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um Verantwortung systematisch zu verankern, schlägt das Whitepaper ein fünfstufiges Modell<sup data-fn="c547fa90-ae34-40ab-9f63-349c537a927b" class="fn"><a id="c547fa90-ae34-40ab-9f63-349c537a927b-link" href="#c547fa90-ae34-40ab-9f63-349c537a927b">7</a></sup> vor, das Unternehmen dabei unterstützen soll, ihren eigenen Reifegrad im Umgang mit Agentic AI realistisch einzuordnen und die Einführung schrittweise zu gestalten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="378" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/Fuenf_Stufen-1024x378.png" alt="" class="wp-image-19203" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/Fuenf_Stufen-1024x378.png 1024w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/Fuenf_Stufen-300x111.png 300w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/Fuenf_Stufen-768x284.png 768w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/Fuenf_Stufen.png 1124w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>Auf der <strong>ersten Stufe</strong> arbeitet der Mensch vollständig selbst, während die KI lediglich Informationen bereitstellt oder Analysen liefert. Für KMU wäre dies ein vergleichsweise risikoarmer Einstieg, beispielsweise beim Einsatz von Analyse- oder Reporting-Tools, da die Entscheidungsverantwortung klar beim Menschen verbliebe.</li>



<li>Auf der <strong>zweiten Stufe</strong> übernimmt die KI eine unterstützende Rolle, indem sie Handlungsvorschläge generiert, während die finale Entscheidung weiterhin durch den Menschen getroffen wird. KMU könnten auf diese Weise die Qualität und Geschwindigkeit von Entscheidungen erhöhen, ohne die Kontrolle über zentrale Prozesse aus der Hand zu geben.</li>



<li>Die <strong>dritte Stufe</strong> beschreibt ein semi-autonomes Szenario, in dem Routineaufgaben automatisiert ablaufen und nur Abweichungen oder Sonderfälle an Mitarbeitend delegiert würden. Für KMU wäre dies insbesondere in standardisierten Abläufen wie Terminplanung, Angebotsprozessen oder im Bestellwesen denkbar, da hier Effizienzgewinne erzielt werden könnten, ohne strategische Risiken einzugehen.</li>



<li>Die <strong>vierte Stufe</strong> kennzeichnet einen Modus mit Agency: Die KI plant mehrstufige Aktionen, greift auf Memory-Systeme zurück und koordiniert Prozesse eigenständig. Für KMU würde sich hier ein erhebliches Potenzial zur Produktivitätssteigerung eröffnen, zugleich müssten jedoch belastbare Kontrollmechanismen, klare Verantwortlichkeiten und technische Eingriffsmöglichkeiten etabliert werden.</li>



<li>Auf der <strong>fünften Stufe</strong> handelt die KI vollständig autonom, ohne dass ein menschliches Eingreifen vorgesehen ist. Für KMU wäre ein solcher Einsatz derzeit allenfalls in eng abgegrenzten, risikoarmen Anwendungsfeldern vorstellbar, da die Haftungs- und Reputationsrisiken sorgfältig abgewogen werden müssten.</li>
</ul>



<div style="height:16px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Unabhängig von der jeweiligen Stufe sollte die menschliche Aufsicht stets gewährleistet bleiben. Dies könnte etwa durch ein Human-in-the-Loop-Modell erfolgen, bei dem kritische Aktionen einer Freigabe bedürften, durch ein Human-on-the-Loop-Prinzip mit kontinuierlicher Überwachung und Eingriffsmöglichkeit oder durch ein Human-in-Command-Verständnis, bei dem strategische Zielvorgaben klar durch die Unternehmensführung definiert würden.<sup data-fn="d2e72ec5-ab6c-4111-a15f-c39e4a87df3f" class="fn"><a id="d2e72ec5-ab6c-4111-a15f-c39e4a87df3f-link" href="#d2e72ec5-ab6c-4111-a15f-c39e4a87df3f">8</a></sup> Gerade für KMU könnte ein solches stufenweises Vorgehen sinnvoll sein, da Investitionen planbar blieben, Lernprozesse integriert werden könnten und die Organisation ausreichend Zeit erhielte, Kompetenzen und Governance-Strukturen parallel zur technologischen Entwicklung aufzubauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Handlungsempfehlungen für KMU</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit Agentic AI nicht zu einem unkalkulierbaren Risiko würde, sondern sich zu einem echten Wettbewerbsvorteil entwickeln könnte, sollten KMU strukturiert und strategisch vorgehen. Ein sinnvoller Ansatz bestünde darin, zunächst in klar abgegrenzten Pilotprojekten zu starten. Durch einen solchen schrittweisen Einstieg könnten praktische Erfahrungen gesammelt werden, ohne zentrale Unternehmensprozesse zu gefährden. Gleichzeitig würde es möglich, technologische Potenziale realistisch zu bewerten und interne Kompetenzen gezielt aufzubauen. Darüber hinaus sollte die Verantwortung klar verankert werden. Auch wenn keine eigene KI-Abteilung vorhanden ist, sollte eine verantwortliche Person benannt werden, die den Einsatz der Systeme koordiniert, Monitoring-Prozesse begleitet und die Dokumentation sicherstellt. Auf diese Weise ließe sich Transparenz schaffen und die interne Steuerung stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KMU könnten zudem davon profitieren, externe Expertise einzubinden. Innovationsnetzwerke, Branchendialoge oder regionale Kompetenzzentren wie das Bodenseezentrum Innovation könnten als Sparringspartner dienen, um technologische, rechtliche und ethische Fragestellungen frühzeitig zu reflektieren. Gerade für kleinere Unternehmen würde dies bedeuten, nicht alle Kompetenzen selbst vorhalten zu müssen, sondern auf bestehende Ökosysteme zurückzugreifen. Ebenso wichtig wäre es, ethische Leitlinien bewusst zu verankern. Ein unternehmensinterner KI-Kodex könnte Orientierung geben, Entscheidungsprozesse strukturieren und Vertrauen bei Kunden sowie Mitarbeitenden stärken. Dies würde nicht nur Risiken minimieren, sondern auch die Unternehmenskultur prägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich sollte Transparenz aktiv kommuniziert werden. Da KMU häufig von Kundennähe und persönlichem Vertrauen leben, könnte eine offene Kommunikation über den Einsatz autonomer Systeme Akzeptanz fördern und mögliche Vorbehalte abbauen. Wer nachvollziehbar darlegt, wo und warum KI eingesetzt wird, wird nicht nur regulatorischen Anforderungen gerecht, sondern könnte Vertrauen als strategischen Vorteil nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Verantwortung als Wettbewerbsvorteil</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Agentic AI ist kein reines IT-Thema. Es betrifft Führung, Kultur und strategische Ausrichtung. Wer autonome Systeme einsetzt, gestaltet aktiv Entscheidungsprozesse neu. Für KMU würde sich hier eine Chance eröffnen: Sie könnten schneller, agiler und näher am Markt experimentieren als Großkonzerne. Wenn es ihnen gelänge, technologische Innovation mit klarer Verantwortung zu verbinden, könnten sie Vertrauen als strategischen Vorteil nutzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Agentic AI sollte daher nicht als „Robo-Mitarbeiter ohne Kinderstube“ betrachtet werden, sondern als hochqualifizierter digitaler Kollege, der Regeln, Aufsicht und klare Zielvorgaben benötigt.<sup data-fn="7c2b2a5a-569d-428c-a46b-1924a977f45b" class="fn"><a id="7c2b2a5a-569d-428c-a46b-1924a977f45b-link" href="#7c2b2a5a-569d-428c-a46b-1924a977f45b">9</a></sup> Die Zukunft autonomer Systeme wird nicht allein durch technische Leistungsfähigkeit entschieden, sondern durch die Frage, wie verantwortungsvoll Unternehmen mit ihr umgehen. Gerade für KMU könnte gelten: Nicht maximale Autonomie wäre der Schlüssel zum Erfolg, sondern die richtige Balance zwischen technologischer Stärke und menschlicher Kontrolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich vertiefend mit den Themen Künstliche Intelligenz und Digitalisierung auseinandersetzen möchte, findet praxisnahe Orientierung und gebündelte Expertise im <strong><a href="https://bzi-netzwerk.com/kompetenzatlas/">Kompetenzatlas</a></strong> des BZI. Dort werden<strong> <a href="https://bzi-netzwerk.com/expert-innen/">Expert:innen</a>, <a href="https://bzi-netzwerk.com/publikationen/">Publikationen</a> und Unterstützungsangebote </strong>strukturiert zusammengeführt. Hinweise auf aktuelle Workshops, Weiterbildungsangebote und Veranstaltungen rund um KI und digitale Transformation sind zudem im <strong><a href="https://bzi-netzwerk.com/veranstaltungen/">Veranstaltungskalender</a></strong> des BZI abrufbar.</p>



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<div style="height:38px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="f07569c2-a719-4c71-b792-d064a60276b1">BVDW: <a href="https://www.bvdw.org/wp-content/uploads/2026/01/Vertrauen-und-Verantwortung-in-Zeiten-von-Agentic-AI.pdf" target="_blank" rel="noopener">Wenn KI handelt: Vertrauen &amp; Verantwortung in Zeiten von Agentic Ai</a>, S. 5.  <a href="#f07569c2-a719-4c71-b792-d064a60276b1-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="b2657ba2-a1ef-4822-9062-f4b9f207806b">Ebd. S. 6. <a href="#b2657ba2-a1ef-4822-9062-f4b9f207806b-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="b700fd7a-d3d1-457e-ba0e-ab47b0da3895">Ebd. S. 10-18. <a href="#b700fd7a-d3d1-457e-ba0e-ab47b0da3895-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 3 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="a3fdc243-a6fd-413a-a5c4-8edf1e44d7f5">Ebd. S. 15. <a href="#a3fdc243-a6fd-413a-a5c4-8edf1e44d7f5-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 4 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="fc3fb5bc-df21-4a13-b2fe-aa90229c3331">Ebd. S.15. <a href="#fc3fb5bc-df21-4a13-b2fe-aa90229c3331-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 5 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="ea0a7de9-6f81-44de-a769-dba2fccb1532">Ebd. S. 18. <a href="#ea0a7de9-6f81-44de-a769-dba2fccb1532-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 6 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="c547fa90-ae34-40ab-9f63-349c537a927b">Ebd. S. 20. <a href="#c547fa90-ae34-40ab-9f63-349c537a927b-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 7 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="d2e72ec5-ab6c-4111-a15f-c39e4a87df3f">Ebd. S. 21. <a href="#d2e72ec5-ab6c-4111-a15f-c39e4a87df3f-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 8 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="7c2b2a5a-569d-428c-a46b-1924a977f45b">Ebd. S. 17. <a href="#7c2b2a5a-569d-428c-a46b-1924a977f45b-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 9 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li></ol>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemeinsam die Zukunft gestalten: Wie die HTWG Hochschule Konstanz Innovationen in den Mittelstand bringt</title>
		<link>https://bzi-netzwerk.com/gemeinsam-die-zukunft-gestalten-wie-die-htwg-hochschule-konstanz-innovationen-in-den-mittelstand-bringt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lea Kexel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 06:49:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[HTWG Hochschule Konstanuz]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Transfer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bzi-netzwerk.com/?p=19060</guid>

					<description><![CDATA[Der Blogbeitrag geht auf den aktuellen Jahresbericht Forschung und Transfer 2025 der HTWG Hochschule Konstanz ein und zeigt Kooperationspotenziale für kleine und mittlere Unternehmen auf. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die digitale Transformation, neue gesetzliche Anforderungen und der Wandel hin zu nachhaltigem Wirtschaften stellen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) täglich vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig entstehen daraus enorme Chancen. Entscheidend ist, die richtigen Partner an seiner Seite zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der aktuelle <strong>Jahresbericht Forschung und Transfer 2025</strong> der <strong>HTWG Hochschule Konstanz</strong> zeigt am Beispiel verschiedenster Projekte an der HTWG, wie anwendungsorientierte Forschung Unternehmen dabei unterstützt, innovative Lösungen zu entwickeln und zukunftsfähig zu bleiben. Für das Bodenseezentrum Innovation (BZI) bestätigt der Bericht einmal mehr, wie wichtig der Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft für die Wettbewerbsfähigkeit der Region ist.</p>



<div style="height:19px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Forschung mit direktem Mehrwert für Unternehmen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Jahresbericht dokumentiert rund <strong>90 laufende Drittmittelprojekte</strong> mit einem <strong>Fördervolumen von etwa 4,5 Millionen Euro</strong>. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Forschung um ihrer selbst willen, sondern der konkrete Nutzen für Unternehmen, Gesellschaft und Region.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als BZI verstehen wir uns seit mittlerweile zehn Jahren als Brücke zwischen Unternehmen und der HTWG. Wir unterstützen insbesondere KMU dabei, passende wissenschaftliche Partner zu finden, Forschungsprojekte anzustoßen und neue Technologien in die Praxis zu überführen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/060007_HTWG-Campus-Drohne_1200px_sRGB-1024x682.webp" alt="" class="wp-image-19062" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/060007_HTWG-Campus-Drohne_1200px_sRGB-1024x682.webp 1024w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/060007_HTWG-Campus-Drohne_1200px_sRGB-300x200.webp 300w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/060007_HTWG-Campus-Drohne_1200px_sRGB-768x512.webp 768w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/060007_HTWG-Campus-Drohne_1200px_sRGB-1536x1023.webp 1536w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/060007_HTWG-Campus-Drohne_1200px_sRGB.webp 1801w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Forschung, die aktuelle Herausforderungen des Mittelstands aufgreift</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Jahresbericht macht deutlich, dass die HTWG genau an den Themen<sup data-fn="80fa5bc8-993f-4bbc-bde3-274e72057330" class="fn"><a id="80fa5bc8-993f-4bbc-bde3-274e72057330-link" href="#80fa5bc8-993f-4bbc-bde3-274e72057330">1</a></sup> arbeitet, die Unternehmen heute und in Zukunft bewegen.</p>



<div style="height:19px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nachhaltiges Bauen und Kreislaufwirtschaft</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Projekte wie <strong>Walz 4.0</strong><sup data-fn="0199a956-48fc-4a33-8d1c-7177eff7846c" class="fn"><a id="0199a956-48fc-4a33-8d1c-7177eff7846c-link" href="#0199a956-48fc-4a33-8d1c-7177eff7846c">2</a></sup> verbinden traditionelles Handwerk mit Künstlicher Intelligenz und zirkulären Bauweisen. Im Projekt <strong>Designed4Circularity</strong><sup data-fn="4375675b-6f5b-42a7-b485-347709ac540c" class="fn"><a id="4375675b-6f5b-42a7-b485-347709ac540c-link" href="#4375675b-6f5b-42a7-b485-347709ac540c">3</a></sup> entstehen modulare Holzfassadensysteme für ressourcenschonendes Bauen. Das internationale <strong>Sustainable Mobility Lab</strong><sup data-fn="3f5942b8-dd2c-44ce-9ff6-9f0358d760a3" class="fn"><a id="3f5942b8-dd2c-44ce-9ff6-9f0358d760a3-link" href="#3f5942b8-dd2c-44ce-9ff6-9f0358d760a3">4</a></sup> zeigt gemeinsam mit Partner:innen nachhaltige Mobilitätslösungen für die Bodenseeregion auf.</p>



<div style="height:19px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Digitalisierung und Daten als Erfolgsfaktor</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Digitale Geschäftsmodelle gewinnen für Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Das Projekt <strong>Data Act Pioneer</strong><sup data-fn="27589410-0884-4ca3-96d6-08d2237d284a" class="fn"><a id="27589410-0884-4ca3-96d6-08d2237d284a-link" href="#27589410-0884-4ca3-96d6-08d2237d284a">5</a></sup> unterstützt KMU dabei, die neuen europäischen Vorgaben zur Datennutzung rechtssicher umzusetzen und wirtschaftlich zu nutzen. Mit <strong>PInG</strong><sup data-fn="ac78eb66-482e-491e-91f3-d3a57d19bc2a" class="fn"><a id="ac78eb66-482e-491e-91f3-d3a57d19bc2a-link" href="#ac78eb66-482e-491e-91f3-d3a57d19bc2a">6</a></sup> entstehen innovative Simulationsverfahren für Personenströme im Veranstaltungs- und Gebäudemanagement.</p>



<div style="height:19px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Künstliche Intelligenz und intelligente Mobilität</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der <strong>Smart Green City Projekte</strong> der Stadt Konstanz werden intelligente Sensorsysteme und KI-Anwendungen entwickelt, die den Straßenverkehr sicherer machen.<sup data-fn="16a5adcf-e3b8-486b-9665-45a97ee96a6b" class="fn"><a id="16a5adcf-e3b8-486b-9665-45a97ee96a6b-link" href="#16a5adcf-e3b8-486b-9665-45a97ee96a6b">7</a></sup> Zudem entsteht ein intelligentes <strong>Assistenzsystem für die Bodenseeschifffahrt</strong><sup data-fn="8dd060f0-453a-44b6-93d7-ac497e5bdf42" class="fn"><a id="8dd060f0-453a-44b6-93d7-ac497e5bdf42-link" href="#8dd060f0-453a-44b6-93d7-ac497e5bdf42">8</a></sup>, das mithilfe eines digitalen Zwillings sowie Wind und Strömungsdaten den Energieverbrauch der vollelektrischen Fähre MS Insel Mainau optimiert und der Crew energieeffiziente Handlungsempfehlungen in Echtzeit gibt.</p>



<div style="height:19px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Innovation und Wettbewerbsfähigkeit stärken</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch organisatorische Innovationen spielen eine wichtige Rolle. Das Projekt <strong>DINAEMIC</strong><sup data-fn="03d24212-069e-400f-9d2e-35daa01cc47f" class="fn"><a id="03d24212-069e-400f-9d2e-35daa01cc47f-link" href="#03d24212-069e-400f-9d2e-35daa01cc47f">9</a></sup> erforscht neue Formen dezentraler Innovationsprozesse in mittelständischen Unternehmen. Das <strong>Internet of Things (IoT) Sustainability Lab</strong><sup data-fn="74dac407-32df-4567-8c02-fdf7ee671cb8" class="fn"><a id="74dac407-32df-4567-8c02-fdf7ee671cb8-link" href="#74dac407-32df-4567-8c02-fdf7ee671cb8">10</a></sup> ist eine internationale Forschungskooperation, die digitale Anwendungen zur Steigerung der Ressourceneffizienz in Gebäuden erforscht. Die Ergebnisse werden als technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovationen in die Praxis übertragen und tragen zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen bei.</p>



<div style="height:19px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Digitalisierung und Nachhaltigkeit gemeinsam denken</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Thema des Jahresberichts ist die Verbindung von technologischem Fortschritt und nachhaltigem Wirtschaften. Ob klimafreundliche Produktionsprozesse, digitale Innovationen oder ressourcenschonendes Bauen: Die Projekte der HTWG zeigen, dass wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Verantwortung zusammengehören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade für KMU entstehen dadurch neue Möglichkeiten, innovative Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und gleichzeitig den steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit gerecht zu werden.</p>



<div style="height:19px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das BZI bringt KMU und Wissenschaft zusammen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Unternehmen wissen, dass sie innovativer werden müssen. Oft fehlt jedoch der passende Zugang zu wissenschaftlicher Expertise oder Fördermöglichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier setzt das BZI an. Wir vermitteln den Kontakt zu den passenden Forschenden der HTWG und begleiten Unternehmen auf dem Weg von der ersten Idee bis zur gemeinsamen Umsetzung. Dabei unterstützen wir unter anderem bei Forschungskooperationen, Innovationsprojekten, dem Zugang zu Förderprogrammen sowie beim Aufbau langfristiger Netzwerke.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="519" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/csm_171224_Transfer-Flyer-Online2_f3cc4fdee1-1024x519.png" alt="" class="wp-image-19063" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/csm_171224_Transfer-Flyer-Online2_f3cc4fdee1-1024x519.png 1024w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/csm_171224_Transfer-Flyer-Online2_f3cc4fdee1-300x152.png 300w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/csm_171224_Transfer-Flyer-Online2_f3cc4fdee1-768x389.png 768w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/csm_171224_Transfer-Flyer-Online2_f3cc4fdee1-1536x778.png 1536w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/07/csm_171224_Transfer-Flyer-Online2_f3cc4fdee1.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Ziel ist es, Innovation für Unternehmen einfacher zugänglich zu machen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die einen echten Mehrwert schaffen.</p>



<div style="height:43px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-3e41869c wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.htwg-konstanz.de/forschung-und-transfer/fuer-externe/projekte-mit-der-htwg/forschungsjahresbericht" target="_blank" rel="noopener">Hier zum vollständigen Forschungsjahresbericht</a></div>
</div>



<div style="height:43px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Sie planen ein Digitalisierungsprojekt, möchten neue Technologien einsetzen oder suchen einen wissenschaftlichen Kooperationspartner? Sprechen Sie uns an. Gemeinsam finden wir die passenden Expert:innen der HTWG Konstanz für Ihr Vorhaben.</em></p>



<div style="height:43px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-3e41869c wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-text-align-center wp-element-button" href="https://bzi-netzwerk.com/kontakt/">Kontakt zum BZI</a></div>
</div>



<div style="height:43px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div style="height:43px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="80fa5bc8-993f-4bbc-bde3-274e72057330">Die folgende Auflistung stellt nur eine kleine Auswahl der Projekte der HTWG dar. Detaillierte Informationen finden Sie im <a href="https://www.htwg-konstanz.de/forschung-und-transfer/fuer-externe/projekte-mit-der-htwg/forschungsjahresbericht" target="_blank" rel="noopener">Forschungsjahresbericht 2025</a>. <a href="#80fa5bc8-993f-4bbc-bde3-274e72057330-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="0199a956-48fc-4a33-8d1c-7177eff7846c"><a href="https://www.htwg-konstanz.de/forschung-und-transfer/fuer-externe/projekte-mit-der-htwg/forschungsjahresbericht" target="_blank" rel="noopener">Forschungsjahresbericht</a>, S. 6. <a href="#0199a956-48fc-4a33-8d1c-7177eff7846c-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="4375675b-6f5b-42a7-b485-347709ac540c">Ebd. S. 25. <a href="#4375675b-6f5b-42a7-b485-347709ac540c-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 3 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="3f5942b8-dd2c-44ce-9ff6-9f0358d760a3">Ebd. S. 44. <a href="#3f5942b8-dd2c-44ce-9ff6-9f0358d760a3-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 4 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="27589410-0884-4ca3-96d6-08d2237d284a">Ebd. S. 55. <a href="#27589410-0884-4ca3-96d6-08d2237d284a-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 5 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="ac78eb66-482e-491e-91f3-d3a57d19bc2a">Ebd. S. 33. <a href="#ac78eb66-482e-491e-91f3-d3a57d19bc2a-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 6 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="16a5adcf-e3b8-486b-9665-45a97ee96a6b">Ebd. S. 27. <a href="#16a5adcf-e3b8-486b-9665-45a97ee96a6b-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 7 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="8dd060f0-453a-44b6-93d7-ac497e5bdf42">Ebd. S. 29. <a href="#8dd060f0-453a-44b6-93d7-ac497e5bdf42-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 8 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="03d24212-069e-400f-9d2e-35daa01cc47f">Ebd. S. 44. <a href="#03d24212-069e-400f-9d2e-35daa01cc47f-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 9 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="74dac407-32df-4567-8c02-fdf7ee671cb8">Ebd. S. 35. <a href="#74dac407-32df-4567-8c02-fdf7ee671cb8-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 10 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li></ol>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zehn Jahre BZI: Vernetzt. Verbunden. Zukunftsorientiert!</title>
		<link>https://bzi-netzwerk.com/zehn-jahre-bzi-vernetzt-verbunden-zukunftsorientiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lea Kexel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2026 08:55:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bzi-netzwerk.com/?p=18806</guid>

					<description><![CDATA[Zehn Jahre sind in der Welt von Innovation, Digitalisierung und Transformation kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) eine bemerkenswerte Wegstrecke. Was heute selbstverständlich erscheint, war vor einem Jahrzehnt noch Vision. Seit der Gründung des Bodenseezentrum Innovation (BZI) im Jahr 2016 begleiten wir als Transfernetzwerk der HTWG Hochschule Konstanz (HTWG) die Entwicklung der internationalen Bodenseeregion aktiv mit und bringen Menschen, Ideen und Kompetenzen durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zusammen. Aus ersten Impulsen sind belastbare Partnerschaften entstanden, aus Projekten wurden nachhaltige Strukturen, und aus Austausch ist ein lebendiges Netzwerk gewachsen. In diesem Blogartikel blicken wir darauf zurück, was uns bewegt und beschäftigt hat, aber werfen auch einen Blick nach vorne! Was kommt und wo geht die Entwicklung der HTWG hin?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure><img decoding="async" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/06/260402_LinkedIn_Beitrag_10_Jahre_BZI-edited.png" alt="" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was war?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Blick zurück zeigt, wie stark die Vierländerregion Bodensee von Kooperationen lebt. Unternehmen, Wissenschaft, Institutionen, Politik und Verwaltung gestalten gemeinsam die digitale Transformation und erschließen neue Innovationspotenziale. Genau hier setzen wir an, indem wir Verbindungen schaffen, Orientierung geben und den Zugang zu Wissen und Technologien erleichtern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Projekthistorie</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/06/Zeitstrahl-10-Jahre-BZI-2-1024x576.png" alt="" class="wp-image-19169" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/06/Zeitstrahl-10-Jahre-BZI-2-1024x576.png 1024w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/06/Zeitstrahl-10-Jahre-BZI-2-300x169.png 300w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/06/Zeitstrahl-10-Jahre-BZI-2-768x432.png 768w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/06/Zeitstrahl-10-Jahre-BZI-2-1536x864.png 1536w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/06/Zeitstrahl-10-Jahre-BZI-2.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was kommt?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig richtet sich unser Blick nach vorn. Die Dynamik bleibt hoch, neue Technologien, veränderte Rahmenbedingungen und wachsende Anforderungen an nachhaltiges Wirtschaften prägen die kommenden Jahre. Die Bodenseeregion hat beste Voraussetzungen, ihre Rolle als eine der führenden Innovations- und Wirtschaftsräume auszubauen. Gemeinsam mit starken Partnerinnen und Partnern und mit neuen Erkenntnissen aus der praxisnahen Forschung aus der HTWG möchten wir diesen Weg aktiv mitgestalten und die nächsten Kapitel unserer Geschichte schreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daher bauen wir weiter auf die <strong>Vernetzung mit Partner:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung</strong>. Als Transfernetzwerk intensivieren wir den Ideen-, Wissen- und Technologietransfer (IWTT) in alle Richtungen. Das BZI trägt dazu bei, das regionale Innovationsökosystem der HTWG weiter auf- und auszubauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Danke für 10 Jahre</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zehn Jahre BZI bedeuten zehn Jahre Zusammenarbeit, Austausch, neue Ideen und gemeinsame Projekte in der internationalen Bodenseeregion. Viele Partner:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Gesellschaft haben diesen Weg begleitet und mit ihrem Engagement dazu beigetragen, Innovationen sichtbar zu machen und den Wissens- und Technologietransfer in der Bodenseeregion nachhaltig zu stärken. Für dieses Vertrauen, die zahlreichen Kooperationen und die gemeinsame Weiterentwicklung unseres Netzwerks möchten wir uns herzlich bedanken.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/06/260608_Teamfoto_BZI_final-1024x684.jpeg" alt="" class="wp-image-18812" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/06/260608_Teamfoto_BZI_final-1024x684.jpeg 1024w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/06/260608_Teamfoto_BZI_final-300x200.jpeg 300w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/06/260608_Teamfoto_BZI_final-768x513.jpeg 768w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/06/260608_Teamfoto_BZI_final-1536x1025.jpeg 1536w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/06/260608_Teamfoto_BZI_final-2048x1367.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Von links nach rechts: Angelika Riebe (Digitalisierungsinitiative Bodensee), Andrea Ammermann (Sustainable Mobility Lab), Alexandra von Riegen (Netzwerkleiterin BZI), Damian Bäumlisberger (IoT Sustainability Lab); © Kaya Schneider.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><p><a>Auch in Zukunft möchten wir unser Netzwerk weiter stärken und gemeinsam mit Unternehmen, Institutionen und Forschungseinrichtungen neue Ideen auf den Weg bringen. Denn Innovation entsteht dort, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und Wissen geteilt wird. </a></p>
<p><a><strong>Sie planen ein Innovationsvorhaben in Ihrem Unternehmen</strong> <strong>und suchen den passenden Zugang zu angewandter Forschung, wissenschaftlicher Expertise oder potenziellen Projektpartnern?</strong> Als Transfernetzwerk der HTWG Hochschule Konstanz unterstützen wir Sie dabei, die richtigen Kontakte zu knüpfen und neue Innovationspotenziale zu erschließen. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen und darauf, gemeinsam die Zukunft der Bodenseeregion aktiv mitzugestalten.</a></p></p>




<a class="is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-3e41869c wp-block-buttons-is-layout-flex" href="https://bzi-netzwerk.com/leistung/angebote-leistungen/#:~:text=Kontaktieren%20Sie%20uns">Hier Kontakt aufnehmen!</a>




<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus lebt der <a href="https://bzi-netzwerk.com/kompetenzatlas/">Kompetenzatlas Bodensee</a> von den Expert:innen und Institutionen der Region. Sie kennen spannende Akteur:innen, innovative Projekte oder relevante Kompetenzen aus Wissenschaft und Praxis? Dann freuen wir uns über Hinweise und neue Einreichungen für den Kompetenzatlas Bodensee.</p>




<a class="is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-3e41869c wp-block-buttons-is-layout-flex" href="https://bzi-netzwerk.com/experts/#:~:text=Vermissen%20sie%20etwas">Hier Inhalte für den Kompetenzatlas einreichen!</a>




<p class="wp-block-paragraph">Wer über aktuelle Projekte, Veranstaltungen und Entwicklungen des BZI informiert bleiben möchte, kann unseren Newsletter abonnieren und Teil unseres Netzwerks bleiben.</p>




<a class="is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-3e41869c wp-block-buttons-is-layout-flex" href="https://bzi-netzwerk.com/#:~:text=Zum%20BZI%20Newsletter%20anmelden">Hier zum Newsletter anmelden</a>




<p class="wp-block-paragraph">Für Anregungen, Feedback oder Ideen zur Zusammenarbeit freuen wir uns jederzeit über den persönlichen Austausch mit Ihnen. Gemeinsam möchten wir die Zukunft der HTWG und der Bodenseeregion weiterhin aktiv gestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Institutionelle</h2>



<p class="wp-block-paragraph">#bodenseeinnovativ</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allgäu Digital</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allianz Industrie 4.0</p>



<p class="wp-block-paragraph">Amt für Mittel- und Hochschulenbau Thurgau</p>



<p class="wp-block-paragraph">Amt der Vorarlberger Landesregierung, Wirtschaftsangelegenheiten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Badencampus</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bayern Innovation</p>



<p class="wp-block-paragraph">BioLAGO</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bodensee AIRea Cluster</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bodenseerat</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bodensee Standortmarketing</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bosch Smart Home</p>



<p class="wp-block-paragraph">Botschafterclub Bodensee</p>



<p class="wp-block-paragraph">bwcon</p>



<p class="wp-block-paragraph">CLIB</p>



<p class="wp-block-paragraph">CyberForum / DIZ</p>



<p class="wp-block-paragraph">CyberLAGO</p>



<p class="wp-block-paragraph">DEHOGA Baden-Württemberg</p>



<p class="wp-block-paragraph">DenkRaum Bodensee</p>



<p class="wp-block-paragraph">Duale Hochschule Baden-Württemberg Friedrichshafen<ins></ins></p>



<p class="wp-block-paragraph">digital-liechtenstein.li</p>



<p class="wp-block-paragraph">Digitales Zentrum Schwaben (DZ.S)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Energieinstitut Vorarlberg</p>



<p class="wp-block-paragraph">farm Technologiezentrum</p>



<p class="wp-block-paragraph">FHV Vorarlberg University of Applied Sciences<ins></ins></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fürstentum Liechtenstein,&nbsp; Amt für Volkswirtschaft, Standortförderung und Innovation</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fraunhofer IPA/IPM</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung</p>



<p class="wp-block-paragraph">Handwerkskammer Konstanz</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hochrheinkommission</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hochschule Albstadt-Sigmaringen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hochschule Furtwangen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hochschule Rapperswil</p>



<p class="wp-block-paragraph">IHK Baden-Württemberg</p>



<p class="wp-block-paragraph">IHK Bodensee-Oberschwaben</p>



<p class="wp-block-paragraph">IHK Hochrhein-Bodensee</p>



<p class="wp-block-paragraph">IHK Liechtenstein</p>



<p class="wp-block-paragraph">IHK Nordschwarzwald</p>



<p class="wp-block-paragraph">IHK Ostwürttemberg</p>



<p class="wp-block-paragraph">IHK Schwaben</p>



<p class="wp-block-paragraph">IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg</p>



<p class="wp-block-paragraph">IHK St.Gallen-Appenzell</p>



<p class="wp-block-paragraph">IHK Stuttgart</p>



<p class="wp-block-paragraph">IHK Thurgau</p>



<p class="wp-block-paragraph">IHK Ulm</p>



<p class="wp-block-paragraph">Industrie 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ingenieurkammer Baden-Württemberg</p>



<p class="wp-block-paragraph">Initiative Industrie 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">Innolab bodensee</p>



<p class="wp-block-paragraph">InnoLab_bw</p>



<p class="wp-block-paragraph">Innovationspark Ost</p>



<p class="wp-block-paragraph">Innovationsnetzwerk Schwarzwald-Baar-Heuberg</p>



<p class="wp-block-paragraph">INOS</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein</p>



<p class="wp-block-paragraph">Internationale Bodensee-Konferenz (IBK)</p>



<p class="wp-block-paragraph">ISC International Solar Energy Research Center Konstanz</p>



<p class="wp-block-paragraph">itRockt! <del></del></p>



<p class="wp-block-paragraph">IWT Institut für Weiterbildung, Wissens- und Technologietransfer</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kanton Appenzell Ausserrhoden, Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kanton Appenzell Innerrhoden, Volkswirtschaftsdepartement</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kanton Schaffhausen, Volkswirtschaftsdepartment</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kanton Schaffhausen, Wirtschaftsförderung<ins></ins></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kanton St.Gallen, Staatskanzlei</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kanton Thurgau, Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kanton Zürich,&nbsp; Amt für Wirtschaft (AWA), Standortförderung</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kanton Zürich, Staatskanzlei</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kompetenznetzwerk Ernährungswirtschaft</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lake Constance Graduate School</p>



<p class="wp-block-paragraph">Landkreis Waldshut</p>



<p class="wp-block-paragraph">Landratsamt Konstanz</p>



<p class="wp-block-paragraph">Landratsamt Lindau (Bodensee) &#8211; Wirtschaftsentwicklung/Kreisentwicklung</p>



<p class="wp-block-paragraph">LANV Liechtensteinischer ArbeitnehmerInnenverband</p>



<p class="wp-block-paragraph">Liechtenstein digital</p>



<p class="wp-block-paragraph">MedicalMountains</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg</p>



<p class="wp-block-paragraph">MTK Marketing und Tourismus Konstanz</p>



<p class="wp-block-paragraph">Netzwerk Industrie 2025</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neuland Plus</p>



<p class="wp-block-paragraph">NMI</p>



<p class="wp-block-paragraph">Österreichisches AußenwirtschaftsCenter Stuttgart</p>



<p class="wp-block-paragraph">OST Ostschweizer Fachhochschule</p>



<p class="wp-block-paragraph">Plattform für Digitale Initiativen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Platform Industrie 4.0</p>



<p class="wp-block-paragraph">Plattform-V</p>



<p class="wp-block-paragraph">Campus Technikum an der ZHAW</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oberrhein – Gesellschaft für Projektentwicklung<ins></ins></p>



<p class="wp-block-paragraph">Regierung von Schwaben, Wirtschaftsförderung</p>



<p class="wp-block-paragraph">RITZ Friedrichshafen</p>



<p class="wp-block-paragraph">RhySearch</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sicos BW</p>



<p class="wp-block-paragraph">Singen aktiv Standortmarketing</p>



<p class="wp-block-paragraph">Smarter Thurgau</p>



<p class="wp-block-paragraph">solarLAGO</p>



<p class="wp-block-paragraph">Staatsministerium Baden-Württemberg</p>



<p class="wp-block-paragraph">St.Gallen Bodensee Area (Wirtschaftsförderung St.Gallen)</p>



<p class="wp-block-paragraph">St. Georgener Technologiezentrum</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stadt Konstanz</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stadt Sonthofen – Wirtschaftsförderung</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stadtverwaltung Stockach</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stadtwerke am See</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stadt Winterthur</p>



<p class="wp-block-paragraph">Startfeld</p>



<p class="wp-block-paragraph">Startup Netzwerk Bodensee</p>



<p class="wp-block-paragraph">Swiss Engineering</p>



<p class="wp-block-paragraph">Swiss Recycle</p>



<p class="wp-block-paragraph">Technologieforum TG (ITS und TG)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Technologiezentrum</p>



<p class="wp-block-paragraph">TUN</p>



<p class="wp-block-paragraph">Universität Konstanz</p>



<p class="wp-block-paragraph">Universität Tübingen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Universität St.Gallen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Universität Liechtenstein</p>



<p class="wp-block-paragraph">VDI/VDE</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) Baden-Württemberg</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verein Industrie 4.0 Österreich</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verein Smartes Appenzellerland</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirtschaftsförderung Bodenseekreis&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirtschaftsförderung Konstanz</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirtschaftsförderung Stadt Radolfzell am Bodensee</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirtschaftsförderung Thurgau</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirtschaftsjunioren Konstanz-Hegal</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirtschaftskammer Liechtenstein</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirtschaftsregion Südwest</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirtschafts-Standort Vorarlberg (WISTO)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee, ehemals Internationale Bodensee-Hochschule</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zentrum Digitalisierung.Bayern</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeppelin Universität</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zürcher Handelskammer</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vielfalt unserer Kooperationen ist in den vergangenen zehn Jahren stetig gewachsen. Sollte eine Institution oder Organisation in dieser Auflistung fehlen, bitten wir dies zu entschuldigen. Unser herzlicher Dank gilt allen Partner:innen, die uns auf unserem Weg begleitet und unterstützt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wirtschaft und Wissenschaft im Austausch beim Tag der Forschung und des Transfers</title>
		<link>https://bzi-netzwerk.com/wirtschaft-und-wissenschaft-im-austausch-beim-tag-der-forschung-und-des-transfers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linn Petrat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 08:17:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[HTWG Hochschule Konstanz]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Tag der Forschung und des Transfers]]></category>
		<category><![CDATA[Transfer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bzi-netzwerk.com/?p=18745</guid>

					<description><![CDATA[Unter dem Motto „Wissen schafft Dialog“ fand am 19. Mai 2026 mit rund 120 Teilnehmenden der Tag der Forschung und des Transfers an der HTWG Hochschule Konstanz statt. Keynotes, Impulsvorträge und interaktive Formate zeigten: nur im Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik entsteht der Nährboden für eine innovationsstarke Bodenseeregion.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Den Tag eröffneten Prof. Dr. Gunnar Schubert, Vizepräsident Forschung, Transfer und Nachhaltigkeit, und Prof. Dr. Sabine Rein, Präsidentin der HTWG. Nachdem sie die Gäste und insbesondere Landrat Zeno Danner, der in diesem Jahr vor Ort war, begrüßt hat, verwies Rein auf die noch junge Tradition des Tags der Forschung und des Transfers. „Innovation entsteht selten allein, sie entsteht dort, wo unterschiedliche Akteurinnen und Akteure zusammenkommen“, brachte die Präsidentin das Anliegen der mittlerweile fest im Terminkalender der HTWG verankerten Veranstaltung auf den Punkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Motto &#8218;Wissen schafft Dialog&#8216; veranschaulicht, wie wir Forschung an der HTWG verstehen und leben“, betonte Rein. Der Transfer sei für die Hochschule kein Anhängsel von Forschung und Lehre, sondern ein fester Bestandteil im Gesamtkonzept. Insbesondere die aktuellen geopolitischen Krisen und Herausforderungen wie die KI-Revolution könnten nicht allein bewältigt werden, sondern benötigten starke Netzwerke und belastbare Strukturen. „Die HTWG sieht sich dabei als Orchestrator zwischen verschiedenen Akteurinnen und Akteuren, Unternehmen und Forschenden in der Bodenseeregion“, betonte Rein. In diesem Sinne schloss die Präsidentin ihre Ansprache mit der Einladung, Fragen zu stellen, sich zu vernetzen und Kooperationen anzustoßen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="630" height="421" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/05/Begruessung_Rein_TFuT_2026_web.png" alt="" class="wp-image-18747" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/05/Begruessung_Rein_TFuT_2026_web.png 630w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/05/Begruessung_Rein_TFuT_2026_web-300x200.png 300w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px" /><figcaption class="wp-element-caption">Präsidentin Prof. Dr. Sabine Rein eröffnet den Tag der Forschung und des Transfers</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vier Impulsvorträge: Von KI bis smarter Heizung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit vier Impulsvorträgen starteten Forschende der HTWG das Tagesprogramm. „Was müssen Unternehmen eigentlich können, um KI sinnvoll einsetzen zu können?“, leitete Prof. Dr. Christopher Rentrop seinen Vortrag ein. Er zeigte, dass die Stärke von Unternehmen im Zusammenspiel von IT-Abteilung und Fachabteilungen liegt. Außerdem verwies er auf die Problematik, dass es in vielen Betrieben eine sogenannte organisatorische Schizophrenie gebe, die die Digitalisierung störe, indem sie unterschiedliche Weltbilder innerhalb der Organisation erzeuge. Dabei fehle es an einer Vision, an die gemeinsam geglaubt werden könne. Auch auf das Thema IT-Governance ging der Experte ein und veranschaulichte am Beispiel von Elefant, Einhorn und Co., welche Probleme dabei auftreten und wie Unternehmensabteilungen gemeinsam Verantwortung übernehmen können. „Wir brauchen ein gemeinsames Weltbild und ein gemeinsames Verständnis, wohin es mit der KI gehen soll“, schlussfolgerte der Experte. Prof. Dr.-Ing. Stefan Waitzinger zeigte am Beispiel von Zahlen und Fakten, dass die Arbeitsproduktivität der Erwerbstätigen in Deutschland gesunken ist und wie die stille Produktivitätskrise mit KI zusammenhängt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was ist Innovation?“ Dieser Frage ging Prof. Dr.-Ing. Alexander Basler in seinem Impulsvortrag auf den Grund. Wie Innovationen im Rahmen der angewandten Forschung entstehen können, zeigte er am Beispiel der zukunftsfähigen Mobilität. Sein aktuelles Projekt beschäftigt sich mit Fahrerassistenzsystemen für Kleinfahrzeuge. Über acht Millionen Menschen in Deutschland leben mit einer anerkannten Schwerbehinderung, viele von ihnen seien mobilitätseingeschränkt, erläuterte Basler. „Diesen will das Projekt eine sichere Mobilität gewährleisten“, so der Experte. Angewandte Forschung sei der Motor für Innovation, da durch den Transfer praxisnahe Lösungen und somit Wettbewerbsvorteile geschaffen werden könnten, so Basler. Prof. Dr. Doris Bohnet ging in ihrem Vortrag darauf ein, wie mit smarten Heizungen nicht nur Energiekosten, sondern auch Emissionen eingespart werden können. Mit ihren Beiträgen zeigten die Forschenden, welches breite Spektrum die HTWG mit ihren Fachbereichen abdeckt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="630" height="421" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/05/Impuls_Bohnet_2_TFuT_2026_web.png" alt="" class="wp-image-18748" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/05/Impuls_Bohnet_2_TFuT_2026_web.png 630w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/05/Impuls_Bohnet_2_TFuT_2026_web-300x200.png 300w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px" /><figcaption class="wp-element-caption">Prof. Dr. Doris Bohnet bei ihrer Keynote über smarte Heizungen</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Keynote I: Wie gelingt Innovation trotz Strukturbruch?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum der Veranstaltung standen zwei Keynotes mit anschließender Paneldiskussion. Prof. Dr.-Ing. Guido Baltes, Direktor des Instituts für Strategische Innovation &amp; Transformation (IST) an der HTWG, zeigte, wie strategische Innovation auch in Krisenzeiten gelingen kann. „Wir haben heute ein höheres Unsicherheitsniveau, als wir es gewohnt waren“, nannte der Experte eine der aktuellen Herausforderungen. Die Unsicherheit sei inzwischen ein Dauerzustand. Das liege daran, dass die Symptome nicht eindeutig und die Probleme nicht mehr klar und auch nicht zeitlich begrenzt seien. Dieser Zustand löse Gewissheiten auf und ebne den Weg für eine ungewisse Zukunft. Deutschland befinde sich zudem inmitten eines Strukturbruchs. Es komme jetzt darauf an, die Arbeitsproduktivität wieder zu stärken, aber nicht durch mehr Arbeit, sondern mittels Innovationen durch KI und Software. Der deutsche Mittelstand habe die wichtigen Jahre der Digitalisierung zwischen 2016 und 2019 verpasst, diese Lücke müsse jetzt geschlossen werden, so der Experte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der anschließenden Paneldiskussion, die von Guido Baltes moderiert wurde, sprachen Landrat Zeno Danner sowie Expert:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft darüber, wie die Innovationskraft in der Region gestärkt werden kann. Dabei kommt es auf die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts, aber auch auf den Wohnungsmarkt und das Gesundheitswesen vor Ort an, wie aus der Diskussion hervorging. „Für uns ist die Zusammenarbeit mit der HTWG wertvoll, weil wir dadurch unsere Innovationsstärke fördern“, bemerkte Lisa Sophia Friedrich, Geschäftsführerin der Kliniken Schmieder. Mirja Schmidbauer, Geschäftsführende Gesellschafterin der Elma Schmidbauer GmbH, betonte: „Wir müssen Bildungsketten und Innovationsketten fördern, mit dem Reallabor ist zwischen der HTWG und der Stadt Singen genau so etwas passiert“. In der Diskussion wurde deutlich, dass die Vernetzung rund um den See eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Innovationen einnimmt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Keynote II: KI und Robotik – wer behält die Kontrolle über die Daten?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der zweiten Keynote zeigte Prof. Dr. Gunnar Schubert, wie mit KI, Robotik und Co. die Zukunft aktiv gestaltet werden kann. Dabei ging er zunächst auf wichtige Begriffe wie Generative AI und Agentic AI ein, bevor er Spannungsfelder der KI wie Haftung, Datensouveränität und Qualifikationswandel thematisierte. „Wie bleiben wir Herrscherinnen und Herrscher über unsere Daten?“, nannte Schubert eine der wichtigsten Fragestellungen in Bezug auf KI. In der anschließenden Paneldiskussion mit Expert:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft zeigten Forschende der HTWG, wie sie KI in ihren Projekten konkret anwenden. Die Vertreter:innen aus der Wirtschaft diskutierten gemeinsam mit den Forschenden, wie neue Technologien in Unternehmen etabliert werden können. In den Datenstrukturen des Unternehmens müsse eine gewisse KI-Readiness vorliegen, bemerkte beispielsweise Maximilian Schmitt, R&amp;D Leiter der formigas GmbH.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="630" height="421" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/05/Kaffeepause_TFuT_2026_png.png" alt="" class="wp-image-18749" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/05/Kaffeepause_TFuT_2026_png.png 630w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/05/Kaffeepause_TFuT_2026_png-300x200.png 300w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Kaffeepause wurde von den Teilnehmenden für Austausch und Vernetzung genutzt</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als Moderatorin führte Alexandra von Riegen, Leiterin Transfer und Netzwerke, durch den Tag. Zwischen den Vorträgen konnten die Gäste sich bei der Posterausstellung über aktuelle Forschungsprojekte, Fördermöglichkeiten und Kooperationsmöglichkeiten mit der HTWG informieren und mit den Forschenden ins Gespräch kommen. Bei Laborführungen lernten die Teilnehmenden ausgewählte Labore der HTWG kennen und konnten sich ein Bild von den Möglichkeiten der angewandten Forschung machen. Auch für individuelle Fragestellungen blieb viel Raum. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Hochschule war der Tag der Forschung und des Transfers wieder ein großer Erfolg. Es wurde einmal mehr deutlich, dass Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammenarbeiten müssen, um die wichtigen Zukunftsthemen anzupacken.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Text: Ina Klompmaker</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fotos: Emma Kemmler</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Innovationskraft für den Thurgau</title>
		<link>https://bzi-netzwerk.com/innovationskraft-fuer-den-thurgau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ina Klompmaker]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 12:51:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vierländerregion Bodensee]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[HTWG Hochschule Konstanz]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bzi-netzwerk.com/?p=18731</guid>

					<description><![CDATA[Mit informativen Vorträgen und einer vielfältigen Messe bot der Thurgauer Technologietag am 30. April 2026 viel Inspiration für die Innovationskraft im Thurgau. Die HTWG Hochschule Konstanz beteiligte sich mit einem Messestand und informierte über Projekte, Institute und die Weiterbildungsangebote der Hochschule.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">450 Teilnehmende aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung trafen sich am Thurgauer Technologietag in der De Martin Group in Wängi zum großen Wissenstransfer. Zahlreiche hochkarätige Referenten gaben der Thurgauer Wirtschaft wertvolle Impulse zum Thema: «Erfolg durch Innovation – Ideen für einen wettbewerbsfähigen Industriestandort Thurgau.»</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daniel Wessner, Präsident des Thurgauer Technologieforums, eröffnete die Veranstaltung mit den Worten: «Tradition, Innovation und Mut treffen sich heute hier in Wängi.» Er betonte, dass Innovation der Schlüssel sei, um langfristig erfolgreich zu sein, Arbeitsplätze zu sichern und den Wohlstand im Thurgau zu erhalten. Regierungsrat Walter Schönholzer ergänzte, dass Thurgauer Unternehmen zwar bereits innovativ seien, sich aber nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen dürften, da ständige Weiterentwicklung unerlässlich sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Relevanz dieser Aussagen zu untermauern und aufzuzeigen, wie Innovation in der Praxis gelebt wird, präsentierten elf Rednerinnen und Redner in ihren Impulsreferaten konkrete Beispiele. Dr. Lorenz Herrmann von der Empa zeigte auf, wie neue Wege in der Chipherstellung mittels Kohlenstoff-Nanostreifen eingeschlagen werden. Auch im medizinischen Bereich forscht die Empa an kostengünstigen Herstellungsmethoden aus Aluminiumoxid-Nanokeramik zur Behandlung von Hautkrankheiten wie Neurodermitis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Innovationshighlight war die Vorstellung des Schweizer Startup RoBoa, einem Spin-off der ETH Zürich. Ihr pneumatischer Schlangenroboter ermöglicht unter anderem die Glasfaserverlegung ohne aufwendige Grabungen. Der Roboter nutzt ein «Growing»-Prinzip, bei dem er sich durch Innendruck ausstülpt und so reibungsfrei selbst durch engste, verwinkelte Rohrleitungen vom Schacht bis ins Haus gleitet, was den Aufwand für Straßenaufbrüche minimiert und somit massiv Zeit und Kosten spart. Diese Innovation wurde bereits mit dem Swiss Technology Award 2024 ausgezeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben inspirierenden Impulsen bot der Thurgauer Technologietag eine vielfältige Innovationsmesse, an der Hochschulen, Forschungsinstitute und Unternehmen ihre Innovationen vorstellten. Gastgeber Thomas De Martin, CEO der De Martin Group, demonstrierte die Relevanz von Innovation mit der Einreichung eines Patents für eine neue Beschichtung von Bremsscheiben für Fahrräder. Die Technologie senkt die Temperatur um 30% und ermöglicht eine deutlich präzisere Dosierung der Bremskraft ohne Ruckeln. Besonders schwere E-Bikes und Lastenvelos profitieren davon, da die Bremsscheibe dadurch länger haltbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres innovatives Projekt präsentierte die cross-ING Bodensee AG aus Kreuzlingen. In Zusammenarbeit mit der EKT-Energiestiftung werden aktuell in Bürglen erste Funktionstests zur Wärmegewinnung aus Fließgewässern durchgeführt. Ziel ist es, laut CEO Markus Baffy: «Wärme gewinnen mit einem möglichst kleinen Impact auf die Natur.» Die Firma aus Kreuzlingen hat dafür drei verschiedene Verdampfer entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als konkrete Maßnahme zur weiteren Stärkung der Innovationskraft lanciert der Kanton Thurgau den Innovationsfonds. Das bisherige Angebot des Thurgauer Technologieforums wird künftig in eine Stiftung überführt. Ergänzend sollen Thurgauer KMU künftig in ihren Innovationsvorhaben finanziell unterstützt werden. Die Gelder fließen dabei in einen Hochschul- oder Forschungspartner, der in das Projekt involviert ist. Regierungsrat Walter Schönholzer betonte: «Wir läuten ein neues Zeitalter für die Innovation im Thurgau ein», um die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und des Kantons nachhaltig zu steigern.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Cyber Resilience Act: Was KMU wissen müssen</title>
		<link>https://bzi-netzwerk.com/der-cyber-resilience-act-was-kmu-wissen-muessen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lea Kexel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 09:13:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[CRA]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Verordnung]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Cyber Resilience Act regelt EU-weit verbindliche Sicherheitsanforderungen für digitale Produkte und soll die Cybersicherheit von Hardware und Software deutlich verbessern. Dieser Blogbeitrag erklärt, welche Produkte betroffen sind, welche Pflichten Hersteller haben und welche Chancen und Herausforderungen sich daraus insbesondere für KMU ergeben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Cyber Resilience Act (CRA) ist eine EU-Verordnung, die verbindliche Cybersicherheitsanforderungen für eine breite Palette von Hardware- und Softwareprodukten mit digitalen Komponenten festlegt. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist dieses Thema besonders relevant, da sie oft digitale Geräte und Software einsetzen, ohne große IT-Abteilungen zu haben. Unsichere Produkte könnten hier schnell zu wirtschaftlichen Schäden, Datenverlust oder Betriebsunterbrechungen führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts der zunehmenden Zahl vernetzter Geräte, die aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind, soll das Gesetz Schwachstellen vermeiden und sicherstellen, dass Sicherheitsupdates rechtzeitig bereitgestellt werden. Ziel ist es, Verbraucher und Unternehmen vor unsicheren Produkten zu schützen und die Sicherheit digitaler Geräte und Software zu verbessern. Die neuen Anforderungen sollen die Auswahl und Nutzung solcher Produkte sicherer und transparenter machen. Käufer:innen könnten leichter erkennen, welche Geräte über ein angemessenes Schutzniveau verfügen und so Risiken gezielt minimieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welche Produkte fallen unter den CRA?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der CRA gilt für alle Produkte mit digitalen Elementen, die direkt oder indirekt mit einem Netzwerk verbunden werden können. Dazu gehören sowohl Hardware, wie IoT-Geräte, als auch Software. Ausnahmen bestehen für bestimmte Open-Source-Software, die nicht kommerziell verbreitet wird, sowie für Produkte, deren Cybersicherheit bereits durch andere EU-Rechtsakte geregelt ist, etwa medizinische Geräte, Avioniksysteme oder Kraftfahrzeuge.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da verschiedene Geräte unterschiedliche Risiken bergen, teilt das Gesetz digitale Produkte in <strong>4 Kategorien </strong>ein:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;NORMALE&#8220; PRODUKTE (STANDARDKATEGORIE)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Einfache Geräte mit Internetverbindung, etwa Sensoren für den Hausgebrauch oder IoT-Gadgets. Die Hersteller prüfen die Sicherheit selbst und haften dafür, dass die Produkte den Anforderungen entsprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;WICHTIGE&#8220; PRODUKTE &#8211; KLASSE I</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Geräte mit bestimmten Cybersicherheitsfunktionen oder solche, die ein erhebliches Risiko für viele Nutzer darstellen können, zum Beispiel Antivirenprogramme, Passwortmanager oder Chips. Die Sicherheit wird entweder vom Hersteller selbst nach harmonisierten Normen oder von einem externen Experten geprüft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;WICHTIGE&#8220; PRODUKTE &#8211; KLASSE II</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Produkte mit erhöhtem Risiko wie Firewalls oder Hypervisoren, von denen die Netzwerksicherheit abhängt. Hier ist eine obligatorische Prüfung durch eine unabhängige Stelle erforderlich, da diese Geräte mehrere kritische Funktionen gleichzeitig erfüllen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;KRITISCHE&#8220; PRODUKTE</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Produkte mit höchstem Risikoniveau, die zentrale Infrastrukturen steuern, etwa Geräte für Strom- und Wasserversorgung oder Bank-Smartcards. Diese müssen von einer benannten Stelle zertifiziert werden, die die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen bestätigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie sehen die konkreten Anforderungen für die Hersteller aus?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der CRA legt die Verantwortlichkeiten für Hersteller und Verkäufer digitaler Produkte in allen Phasen fest: von der Entwicklung und dem Design über die Produktion und Bereitstellung von Updates bis hin zum Kundendienst während der gesamten Lebensdauer des Produkts.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die wichtigsten Anforderungen sind:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Security by Design: </strong>Die Cybersicherheit muss von Anfang an in die Produktentwicklung einbezogen werden. Dazu gehören Risikoanalysen und Schutzmaßnahmen bereits in der Planungsphase.</li>



<li><strong>Verantwortung während des gesamten Lebenszyklus:</strong> Hersteller müssen Schwachstellen zeitnah beheben und kostenlose Sicherheitsupdates bereitstellen. Kritische Schwachstellen oder Cybervorfälle müssen innerhalb von 24 Stunden den Behörden gemeldet und die Nutzer informiert werden.</li>



<li><strong>Konformitätsbewertung und Zertifizierung:</strong> Vor dem Verkauf muss die Einhaltung der CRA-Anforderungen bestätigt werden. Geringe Risiken können vom Hersteller selbst erklärt werden. Produkte mit höherem Risiko benötigen eine unabhängige Prüfung oder Zertifizierung. Alle konformen Produkte erhalten eine CE-Kennzeichnung für Cybersicherheit, sodass Käufer leicht geschützte Geräte erkennen können.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wann tritt das Gesetz in Kraft?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der CRA ist seit dem <strong>10. Dezember 2024</strong> offiziell in Kraft. Die Umsetzung erfolgt allerdings schrittweise, um Unternehmen Zeit zur Vorbereitung zu geben. Die wichtigsten Verpflichtungen gelten ab dem <strong>11. Dezember 2027</strong>. Bereits <strong>ab September 2026</strong> müssen Hersteller Sicherheitsvorfälle innerhalb von 24 Stunden melden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Nichteinhaltung drohen erhebliche Konsequenzen. Produkte, die den Standards nicht entsprechen, dürfen vom EU-Markt entfernt werden. Zudem können Geldstrafen von bis zu 15 Millionen Euro oder 2,5 Prozent des weltweiten Umsatzes verhängt werden, je nachdem, welcher Betrag höher ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was bedeutet der Akt für KMU?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">KMU stehen im Rahmen des CRA besonders im Fokus. Zwar gelten die Anforderungen für alle Hersteller digitaler Produkte, unabhängig von der Unternehmensgröße, doch erkennt die EU an, dass die Umsetzung für KMU oft herausfordernd ist. Deshalb gibt es spezielle Unterstützungsmaßnahmen: Die Anforderungen für kleine Hersteller wurden vereinfacht, und Regulierungsbehörden sowie Branchenverbände bieten Beratung und zusätzliche Ressourcen an, um KMU bei der Verbesserung der Cyber-Resilienz ihrer Produkte zu unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig müssen auch kleine Unternehmen, die Geräte oder Software mit digitalen Komponenten herstellen, die CRA-Anforderungen vollständig erfüllen. KMU sollten Cybersicherheit daher von Anfang an in die Produktentwicklung integrieren und die Prinzipien von „Secure by Design“ konsequent anwenden. Dabei lohnt es sich, auf bestehende Standards und Zertifizierungen zurückzugreifen. Viele CRA-Anforderungen entsprechen bereits bekannten internationalen Cybersicherheitsstandards, die jetzt implementiert werden können, um spätere Zertifizierungen zu erleichtern. So sparen KMU Zeit und Ressourcen und erfüllen gleichzeitig die gesetzlichen Vorgaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Pflichten bringt der CRA auch Vorteile für KMU als Anwender digitaler Technologien. Kleine Unternehmen verfügen häufig nicht über große IT-Abteilungen und sind daher besonders anfällig für Cyberangriffe über unsichere Geräte. Mit der vollständigen Umsetzung des Gesetzes wird jedoch jedes digitale Produkt auf dem EU-Markt ein Mindestmaß an Sicherheit bieten, das durch die CE-Kennzeichnung bestätigt wird. KMU können sich auf zertifizierte Geräte und Programme verlassen und so ihre Risiken deutlich reduzieren. Insgesamt stärkt der CRA die Sicherheit des digitalen Ökosystems, wovon Hersteller, Nutzer und die Gesellschaft gleichermaßen profitieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was KMU aus dem Cyber Resilience Act mitnehmen sollten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ziele des Cyber Resilience Act sind klar: Das Gesetz soll Schwachstellen in digitalen Produkten reduzieren und die Hersteller für die Cybersicherheit während des gesamten Produktlebenszyklus verantwortlich machen. Gleichzeitig soll die Transparenz in Sachen Sicherheit verbessert werden, damit Verbraucher und Unternehmen besser verstehen, wie ein Produkt geschützt ist. Auf diese Weise werden Nutzer aktiv geschützt und erhalten mehr Vertrauen in digitale Geräte und Software.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für KMU bringt der CRA sowohl neue Pflichten als auch Chancen mit sich. Wer frühzeitig auf Cybersicherheit setzt, kann Vertrauen bei Kunden aufbauen, Risiken reduzieren und von sicheren Produkten profitieren. Gerade KMU, die oft über begrenzte IT-Ressourcen verfügen, stärken so ihre Wettbewerbsfähigkeit und sichern ihre Geschäftsprozesse besser ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Cyber Resilience Act ist ein wichtiger Schritt, um das Vertrauen in digitale Technologien zu stärken und den EU-Markt insgesamt sicherer zu machen. Unternehmen, die Unterstützung beim Umsetzen der neuen Anforderungen suchen, finden im <strong><a href="https://bzi-netzwerk.com/kompetenzatlas/">Kompetenzatlas</a></strong> hilfreiche Anlaufstellen. Dort gibt es Informationen zu <strong><a href="https://bzi-netzwerk.com/foerderungen/">Fördermöglichkeiten</a></strong>, <strong><a href="https://bzi-netzwerk.com/experts/">Expert:innen</a></strong> sowie Hinweise auf<a href="https://bzi-netzwerk.com/veranstaltungen/"> <strong>Schulungen, Workshops und Veranstaltungen</strong></a>. Ein Blick in diese Angebote kann KMU helfen, das eigene Know-how zu erweitern und die Cybersicherheit ihrer Produkte und Prozesse gezielt zu verbessern.</p>



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		<item>
		<title>Das BZI und IoT Sustainability Lab auf der all about automation Friedrichshafen 2026</title>
		<link>https://bzi-netzwerk.com/das-bzi-und-iot-sustainability-lab-auf-der-all-about-automation-friedrichshafen-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lea Kexel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 10:54:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BZI]]></category>
		<category><![CDATA[IoT Sustainability Lab]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Resilienz]]></category>
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					<description><![CDATA[Hinter uns liegt ein erfolgreicher Messeauftritt des Bodenseezentrums Innovation (BZI) auf der Fachmesse all about automation, die am 10. und 11. März 2026 in Friedrichshafen stattfand. Die Messe ist zentraler Treffpunkt der regionalen Automatisierungsbranche und auch in diesem Jahr kamen zahlreiche Expert:innen aus Industrie, Forschung und Technologieentwicklung zusammen.In drei Messehallen wurde deutlich, wie dynamisch die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Hinter uns liegt ein erfolgreicher Messeauftritt des <strong>Bodenseezentrums Innovation (BZI)</strong> auf der Fachmesse <strong>all about automation</strong>, die am 10. und 11. März 2026 in Friedrichshafen stattfand. Die Messe ist zentraler Treffpunkt der regionalen Automatisierungsbranche und auch in diesem Jahr kamen zahlreiche Expert:innen aus Industrie, Forschung und Technologieentwicklung zusammen.In drei Messehallen wurde deutlich, wie dynamisch die Bereiche Automatisierung, Robotik und Digitalisierung derzeit sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für uns stand dabei vor allem eines im Mittelpunkt: Der persönliche Austausch. Gemeinsam mit der internationalen Forschungskooperation <strong><a href="https://bzi-netzwerk.com/projekt/iot-sustainability-lab/">IoT Sustainability Lab</a></strong> präsentierten wir an unserem Stand im <strong>Future Now! Hub</strong> die Lab-Forschung zu nachhaltigen IoT-Systemen und in zwei Fachvorträgen der PRiOT AG und von SABOY Anlagentechnik in der Speakers Corner konkrete Use Cases. Im Mittelpunkt standen die Themen <strong>Smart Sustainable IoT-Service zur Predictive Maintenance von Maschinen und Anlagen</strong>, angewandte Forschungskooperation, die Vernetzung mit der Fachwelt und der Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="18313" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260311_095159-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-18313" style="aspect-ratio:1" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260311_095159-1024x768.jpg 1024w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260311_095159-300x225.jpg 300w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260311_095159-768x576.jpg 768w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260311_095159-1536x1152.jpg 1536w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260311_095159-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<h2 class="wp-block-heading">EINE STARKE PARTNERSCHAFT FÜR INNOVATION</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Auftritt erfolgte im Rahmen einer Kompetenzpartnerschaft mit der Fachmesse, in die das BZI z.B. Forschungsbeiträge des IoT Sustainability Labs einbrachte. Die Messe bot gleichzeitig die Möglichkeit, ausgewählte Projekte einem breiten Publikum zu präsentieren. Solche Partnerschaften eröffnen dem BZI die Chance, Forschungs- und Entwicklungsleistungen sichtbar zu machen und in die Industrie zu transferieren. Für die Besucher:innen entstehen dadurch spannende Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen. Gleichzeitig erhält das BZI die Möglichkeit, sich über aktuelle Trends aus der Automatisierungswelt zu informieren und sie in seinen Projekten aufzugreifen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EINBLICKE AM BZI-MESSESTAND</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Messestand informierte Dr. Damian Bäumlisberger (HTWG) über die Ziele und Aufgaben des Transfernetzwerks BZI der HTWG Hochschule Konstanz. Interessierte erhielten Einblicke in BZI-Projekte und Services.&nbsp; Die fachliche Lab-Leiterin Prof. Dr. Doris Bohnet (HTWG) stellte das Lab und seine Forschungsaktivitäten vor. Zahlreiche Besucher:innen nutzten die Gelegenheit für fachliche Gespräche und Austausch.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="18335" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260310_141838-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-18335" style="aspect-ratio:16/9" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260310_141838-1-1024x768.jpg 1024w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260310_141838-1-300x225.jpg 300w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260310_141838-1-768x576.jpg 768w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260310_141838-1-1536x1152.jpg 1536w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260310_141838-1-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="18334" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260311_135203-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-18334" style="aspect-ratio:16/9" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260311_135203-1-1024x768.jpg 1024w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260311_135203-1-300x225.jpg 300w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260311_135203-1-768x576.jpg 768w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260311_135203-1-1536x1152.jpg 1536w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260311_135203-1-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Titel <strong>„PSS-Frameworks für Smart Sustainable IoT-Services – Blaupausen aus der Lab-Forschung“</strong> zeigte der Experte aus dem IoT Sustainability Lab Simon Weisskopf (ZHAW), wie Unternehmen von Product-Service-System-Frameworks (PSS) profitieren können. Diese Frameworks helfen Firmen und Verwaltungen dabei, selbständig nachhaltige IoT-Services für ihre Bedarfe zu entwickeln. Im Zentrum steht bei entsprechenden IoT-Services die integrierte Verbindung von Sensorik, Software und Handlungsempfehlungen für technisches Personal. Sustainable Smart IoT-Services ermöglichen z.B. durch Echtzeitüberwachung und vorausschauende Analysen eine frühzeitige Fehlererkennung und die Identifikation von Optimierungspotenzial bei Produktionsmaschinen und -anlagen. Sie empfehlen dem Wartungspersonal frühzeitig konkrete Schritte Wartungs- und Optimierungsmaßnahmen, wodurch z.B. Ausfallzeiten vermieden und ein effizienterer Ressourceneinsatz möglich werden. &nbsp;Werden PSS-Frameworks aus dem Lab von der Praxis zur Entwicklung organisationsspezifischer IoT-Services genutzt, wird aus innovativer Forschung ein greifbarer Mehrwert für die Industrie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich wurden am Messestand zwei konkrete Use Cases zu IoT-Systemen vorgestellt, die jeweils an einem Messetag in der Speaker Corner des Future Now! Hub gepitcht wurden. Die Praxisbeispiele wurden von den Unternehmen <strong>Saboy Anlagentechnik</strong> und <strong>PRiOT AG</strong> präsentiert und zeigten anschaulich, wie IoT-Lösungen in industriellen Anwendungen eingesetzt werden können. Den vielfältigen Austausch zu den vorgestellten Use Cases und die vielen spannenden Gespräche mit Interessierten, Partner:innen und Branchenexpert:innen haben wir als sehr wertvoll erlebt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">USE CASE 1: PREDICTIVE MACHINE MANAGEMENT &#8211; AUTOMATISCHE FEHLDIAGNOSE UND ANLAGENOPTIMIERUNG</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am ersten Messetag stellte Manuel Saboy, Geschäftsführer von <strong>SABOY Anlagentechnik,</strong> einen praxisnahen Use Case zur IoT-gestützten Anlagenoptimierung vor. Im Fokus stand die automatisierte Fehlerdiagnose von Maschinen und die vorausschauende Optimierung des Anlagenbetriebs. Durch die strukturierte Auswertung von Betriebsdaten lassen sich konkrete Handlungsempfehlungen ableiten – Stillstände werden reduziert, Wartungsprozesse gezielter gesteuert und Ressourcen effizienter eingesetzt. Der Use Case zeigt anschaulich, wie Predictive Machine Management zu greifbarem Mehrwert für Unternehmen führt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1440" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260310_135508-edited-scaled.jpg" alt="" class="wp-image-18328" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260310_135508-edited-scaled.jpg 2560w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260310_135508-edited-300x169.jpg 300w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260310_135508-edited-1024x576.jpg 1024w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260310_135508-edited-768x432.jpg 768w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260310_135508-edited-1536x864.jpg 1536w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/20260310_135508-edited-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">USE CASE 2: PREDICTIVE FILTER MANAGEMENT &#8211; VON DER MESSUNG ZUR INTELLIGENTEN WARTUNG</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am zweiten Messetag präsentierte Damian Tanner, Technischer Projektleiter bei der <strong>PRiOT AG</strong>, einen praxisnahen Use Case zum IoT-basierten Filtermonitoring von Lüftungsanlagen. Ein IoT-System überwacht die Anlagen in Echtzeit und ermöglicht einen bedarfsgerechten Filterwechsel Durch die intelligente Wartungssteuerung werden ein klarer Überblick über den Anlagenzustand geschaffen, unnötige Eingriffe vermieden und die Lebensdauer der Komponenten verlängert. So lassen sich Energieverbrauch und Betriebskosten deutlich senken, während die Betriebssicherheit steigt. Die Lösung zeigt, wie schlanke IoT-Systeme einen konkreten Mehrwert für Unternehmen schaffen können.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/Use-Case-Pitch-2_kleineres-Bild-edited.png" alt="" class="wp-image-18322" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/Use-Case-Pitch-2_kleineres-Bild-edited.png 1024w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/Use-Case-Pitch-2_kleineres-Bild-edited-300x169.png 300w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/Use-Case-Pitch-2_kleineres-Bild-edited-768x432.png 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">FAZIT</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für das BZI und das IoT Sustainability Lab war die all about automation Friedrichshafen 2026 eine hervorragende Gelegenheit, Forschung und Praxis zusammenzubringen und wertvolle Impulse für Sustainable Smart IoT-Services zu gewinnen. Wir danken allen Besucher:innen für das große Interesse und die offenen Gespräche und freuen uns darauf, den begonnenen Austausch weiterzuführen.</p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-text-align-center wp-element-button" href="https://bzi-netzwerk.com/projekt/iot-sustainability-lab/">Hier mehr über das IoT Sustainability Lab erfahren</a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zukunft gemeinsam gestalten: Innovation verbindet Baden-Württemberg und die Schweiz</title>
		<link>https://bzi-netzwerk.com/zukunft-gemeinsam-gestalten-innovation-verbindet-baden-wuerttemberg-und-die-schweiz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lea Kexel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 07:57:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[HTWG Hochschule Konstanz]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Bodenseeregion]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bzi-netzwerk.com/?p=18356</guid>

					<description><![CDATA[Baden-Württemberg und die Schweiz sind weit mehr als Nachbarn. Sie bilden gemeinsam einen der leistungsfähigsten und innovativsten Wirtschafts- und Lebensräume Europas. Mit der Fortschreibung der Schweiz-Strategie 2025 hat die Landesregierung von Baden-Württemberg einen klaren politischen Rahmen geschaffen, um diese gewachsene Partnerschaft strategisch weiterzuentwickeln. Für uns als Bodenseezentrum Innovation (BZI), das Transfernetzwerk der HTWG Hochschule Konstanz, ist diese Strategie ein starkes Signal. Besonders freuen wir uns darüber, dass die Strategie die Digitalisierungsinitiative Bodensee als Leuchtturmprojekt ausdrücklich hervorhebt und damit deren Rolle in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit unterstreicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">EIN STARKES FUNDAMENT IN DYNAMISCHEN ZEITEN</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir leben in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen. Geopolitische Spannungen, technologische Umbrüche und wirtschaftliche Unsicherheiten prägen das globale Umfeld. Gerade in solchen Phasen kommt stabilen Partnerschaften besondere Bedeutung zu. Die Strategie verdeutlicht, dass die großen Transformationsaufgaben unserer Zeit nur gemeinsam zu bewältigen sind. Klimaschutz, Energieversorgung, Fachkräftesicherung und vor allem die digitale Transformation erfordern abgestimmtes Handeln. Baden-Württemberg versteht sich dabei als aktiver Impulsgeber und Brückenbauer zwischen der Europäischen Union und der Schweiz. Ziel ist es, den bilateralen Weg weiter zu stärken und langfristig abzusichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ZENTRALE HANDLUNGSFELDER DER AGENDA</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Agenda macht deutlich, dass die Zusammenarbeit nicht nur bewahrt, sondern in entscheidenden Zukunftsfeldern systematisch ausgebaut werden soll. Im Mittelpunkt stehen mehrere strategische Schwerpunkte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Innovation und technologische Souveränität</strong><br>Im globalen Wettbewerb um Schlüsseltechnologien bündeln Baden-Württemberg und die Schweiz ihre Stärken. Gemeinsame Prioritäten liegen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien, personalisierte Medizin sowie Luft und Raumfahrt. Kooperationen zwischen führenden Forschungseinrichtungen und Innovationsnetzwerken bilden dabei das Fundament für eine starke europäische Technologiebasis.<sup data-fn="2276088c-1ae0-4a49-9513-68f052b3798f" class="fn"><a id="2276088c-1ae0-4a49-9513-68f052b3798f-link" href="#2276088c-1ae0-4a49-9513-68f052b3798f">1</a></sup> </li>



<li><strong>Wirtschaftliche Integration und Bürokratieabbau</strong><br>Schweizer Unternehmen sind wichtige Investoren in Baden-Württemberg. Um diese enge wirtschaftliche Verbindung weiter zu stärken, setzt sich die Agenda für den Abbau technischer Handelshemmnisse und administrativer Hürden ein. Dazu zählen Erleichterungen im grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr ebenso wie die Digitalisierung von Zoll und Verwaltungsprozessen.<sup data-fn="5fc15c20-6d0d-448b-b08e-d86daebf7f1d" class="fn"><a id="5fc15c20-6d0d-448b-b08e-d86daebf7f1d-link" href="#5fc15c20-6d0d-448b-b08e-d86daebf7f1d">2</a></sup></li>



<li><strong>Nachhaltige Mobilität und leistungsfähige Infrastruktur</strong><br>Ein zentrales Ziel ist die Verlagerung von Verkehr auf klimafreundliche Verkehrsträger. Der Ausbau grenzüberschreitender Schienenverbindungen, die Elektrifizierung bestehender Strecken und koordinierte Angebotskonzepte sollen den Alltag im Grenzraum spürbar erleichtern. Darüber hinaus wird die Vision einer klimaneutralen Schifffahrt auf dem Bodensee bis zum Jahr 2040 verfolgt.<sup data-fn="52ac4843-7978-4f49-9803-464923a7591f" class="fn"><a id="52ac4843-7978-4f49-9803-464923a7591f-link" href="#52ac4843-7978-4f49-9803-464923a7591f">3</a></sup></li>



<li><strong>Energiesicherheit und Klimaschutz</strong><br>Die Energiewende gelingt nur im engen Schulterschluss. Geplant sind ein intensiverer grenzüberschreitender Stromaustausch sowie der Aufbau einer gemeinsamen Wasserstoffinfrastruktur. Konkrete Projekte, etwa im Hochrheingebiet, unterstreichen den Anspruch, Versorgungssicherheit und Klimaschutz miteinander zu verbinden.<sup data-fn="fd5a88f1-e555-43c7-9bf5-a81cc0fa281c" class="fn"><a id="fd5a88f1-e555-43c7-9bf5-a81cc0fa281c-link" href="#fd5a88f1-e555-43c7-9bf5-a81cc0fa281c">4</a></sup></li>



<li><strong>Wertepartnerschaft und demokratische Resilienz</strong><br>Über wirtschaftliche Interessen hinaus betonen beide Seiten ihre gemeinsame Wertebasis. Bürgerbeteiligung, grenzüberschreitende Dialogformate und Demokratiekonferenzen sollen den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und Polarisierung entgegenwirken. Die Partnerschaft wird damit nicht nur ökonomisch, sondern auch gesellschaftlich weiter vertieft.<sup data-fn="e3c1dcf4-616d-4188-a300-e19eb610c561" class="fn"><a id="e3c1dcf4-616d-4188-a300-e19eb610c561-link" href="#e3c1dcf4-616d-4188-a300-e19eb610c561">5</a></sup></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders hervorzuheben ist der breite Beteiligungsansatz. Die Agenda entstand nicht isoliert auf administrativer Ebene, sondern in einem offenen Dialogprozess. Kommunen, Verbände und zahlreiche weitere Akteure brachten ihre Perspektiven ein. Auch Bürgerinnen und Bürger aus der Grenzregion wurden gezielt beteiligt. Zudem wurden die Schweizer Grenzkantone sowie nationale Stellen in Bern konsultiert. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die formulierten Maßnahmen die tatsächlichen Lebensrealitäten im Grenzraum widerspiegeln und von einer breiten Basis getragen werden.<sup data-fn="464949d5-c040-4c8d-9587-1172a15b9220" class="fn"><a id="464949d5-c040-4c8d-9587-1172a15b9220-link" href="#464949d5-c040-4c8d-9587-1172a15b9220">6</a></sup></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/IBK_Regierungschefkonferenz_Gruppenbild-2048x1365-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-18358" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/IBK_Regierungschefkonferenz_Gruppenbild-2048x1365-1-1024x683.jpg 1024w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/IBK_Regierungschefkonferenz_Gruppenbild-2048x1365-1-300x200.jpg 300w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/IBK_Regierungschefkonferenz_Gruppenbild-2048x1365-1-768x512.jpg 768w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/IBK_Regierungschefkonferenz_Gruppenbild-2048x1365-1-1536x1024.jpg 1536w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/IBK_Regierungschefkonferenz_Gruppenbild-2048x1365-1.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>© Staatsministerium Baden-Württemberg/Steffen Schmid; IBK-Regierungschefkonferenz 05.12.25</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">DIE DIGITALISIERUNGSINITIATIVE BODENSEE ALS STRATEGISCHER HEBEL</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kapitel zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit wird die Digitalisierungsinitiative Bodensee explizit als Leuchtturmprojekt benannt.<sup data-fn="ce69d323-12f9-4bee-a9c9-bc81854ed4fc" class="fn"><a id="ce69d323-12f9-4bee-a9c9-bc81854ed4fc-link" href="#ce69d323-12f9-4bee-a9c9-bc81854ed4fc">7</a></sup> Für uns als BZI ist das Anerkennung und Auftrag zugleich. Die Initiative ist fest im BZI verankert, wird von hier aus koordiniert und kontinuierlich inhaltlich weiterentwickelt. Als Strategieprojekt der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) zielt sie auf die digitale Transformation von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft und bündelt die Kräfte der Region für eine zukunftsorientierte Entwicklung.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="400" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/di.png" alt="" class="wp-image-18359" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/di.png 1000w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/di-300x120.png 300w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/di-768x307.png 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">WORUM GEHT ES KONKRET?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Digitalisierungsinitiative ist in vier Module sowie eine Steuerungsgruppe gegliedert. Gemeinsam bündeln sie Maßnahmen, die insbesondere KMU und Verwaltungen in der internationalen Bodenseeregion bei der digitalen Transformation unterstützen:</p>



<h2 class="wp-block-heading">IBK-FOKUS-WORKSHOPS</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In grenzüberschreitenden Fachworkshops kommen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Institutionen und Verwaltung zusammen. Sie beschäftigen sich mit aktuellen Themen wie Künstlicher Intelligenz, Cybersecurity und weiteren Treibern der digitalen und nachhaltigen Transformation. Ziel der Workshops ist es, konkrete und praxisnahe Ergebnisse zu erarbeiten und diese schriftlich zu dokumentieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">DER KOMPETENZATLAS BODENSEE</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://bzi-netzwerk.com/kompetenzatlas/">Kompetenzatlas</a> ist eine interaktive Plattform, die KMU dabei unterstützt, <a href="https://bzi-netzwerk.com/experts/">Kooperationspartner:innen</a>, <a href="https://bzi-netzwerk.com/veranstaltungen/">Veranstaltungen</a> und Angebote rund um digitale und nachhaltige Transformation in der internationalen Bodenseeregion zu finden. Ergänzend bietet die Plattform eine Übersicht über <a href="https://bzi-netzwerk.com/foerderungen/">Fördermöglichkeiten</a>, <a href="https://bzi-netzwerk.com/publikationen/">Publikationen</a>, <a href="https://bzi-netzwerk.com/case-studies/">Case Studies</a> und weitere relevante Ressourcen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="186" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/banner_kompetenzatlas_web_Zeichenflaeche-1_Zeichenflaeche-1-2048x372-1-1024x186.png" alt="" class="wp-image-18360" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/banner_kompetenzatlas_web_Zeichenflaeche-1_Zeichenflaeche-1-2048x372-1-1024x186.png 1024w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/banner_kompetenzatlas_web_Zeichenflaeche-1_Zeichenflaeche-1-2048x372-1-300x54.png 300w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/banner_kompetenzatlas_web_Zeichenflaeche-1_Zeichenflaeche-1-2048x372-1-768x140.png 768w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/banner_kompetenzatlas_web_Zeichenflaeche-1_Zeichenflaeche-1-2048x372-1-1536x279.png 1536w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/banner_kompetenzatlas_web_Zeichenflaeche-1_Zeichenflaeche-1-2048x372-1.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-3e41869c wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link has-text-align-center wp-element-button" href="https://bzi-netzwerk.com/kompetenzatlas/">Zum Kompetenzatlas</a></div>
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<h2 class="wp-block-heading">DER BODENSEE SUMMIT DIGITAL</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die jährliche Leitveranstaltung hat sich als zentrale Konferenz für digitale Innovationen in der Bodenseeregion etabliert. Vertreter:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, KMU-nahen Institutionen, Politik und Verwaltung kommen hier zu wechselnden Themenschwerpunkten in einen direkten und interaktiven Austausch. Impulsvorträge aus Wirtschaft und Wissenschaft vermitteln aktuelles Wissen, während interaktive Formate Raum für vertiefende Diskussionen und neue Kooperationen schaffen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="413" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/260320_Banner_Summit_Neu-2048x825-1-1024x413.png" alt="" class="wp-image-18361" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/260320_Banner_Summit_Neu-2048x825-1-1024x413.png 1024w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/260320_Banner_Summit_Neu-2048x825-1-300x121.png 300w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/260320_Banner_Summit_Neu-2048x825-1-768x309.png 768w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/260320_Banner_Summit_Neu-2048x825-1-1536x619.png 1536w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/03/260320_Banner_Summit_Neu-2048x825-1.png 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am <strong>21. Oktober 2026</strong> öffnet die HTWG Hochschule Konstanz wieder ihre Türen für den <strong>BODENSEE SUMMIT digital 2026</strong>. Unter dem Motto „Die Zukunft unternehmerisch und innovativ gestalten“ treffen Unternehmer:innen, Führungskräfte und Expert:innen zusammen, um Chancen zu erkennen, innovative Lösungen zu entwickeln und sich über die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt auszutauschen. Wenn Sie einen Beitrag zum SUMMIT leisten möchten, um KMU und Verwaltungen in der Bodenseeregion innovativer und zukunftsfähiger aufzustellen, freuen wir uns über Ihre Nachricht an <a href="mailto:bzi@htwg-konstanz.de"><strong>bzi@htwg-konstanz.de</strong></a>.</p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-3e41869c wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://bodensee-summit.us18.list-manage.com/subscribe?u=981313c4edc4956ce46cebbcd&amp;id=6c4f607853" target="_blank" rel="noopener">Jetzt zum BODENSEE SUMMIT digital Newsletter anmelden!</a></div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">EXPERTENKREIS VERWALTUNGSDIGITALISIERUNG</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Expertenkreis bietet einen regelmäßigen, grenzüberschreitenden und vertraulichen Austausch für Vertreter:innen der IBK-Staatskanzleien und -ministerien. Ziel ist es, die Dynamik der Verwaltungsdigitalisierung in der Bodenseeregion weiter zu stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ARBEITSGRUPPE DIGITALISIERUNG</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Steuerungsgruppe kommen politisch benannte Digitalisierungsexpert:innen aus Verwaltungen sowie Vertreter:innen relevanter Institutionen – etwa Netzwerke und Transferzentren – aus den zehn IBK-Teilregionen zusammen. Sie tauschen sich zu grenzüberschreitenden Digitalisierungsthemen und -initiativen aus und diskutieren die Inhalte und Entwicklungen der einzelnen Module.</p>



<h2 class="wp-block-heading">WISSENSCHAFT ALS MOTOR FÜR WIRTSCHAFTLICHE STÄRKE</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweiz-Strategie unterstreicht die Bedeutung einer engen Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft. Genau hier setzen wir an. Die Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Vierländerregion Bodensee bilden exzellente Fachkräfte aus und generieren neues Wissen. Entscheidend ist jedoch, dass dieses Wissen auch in der regionalen Wirtschaft ankommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als BZI verstehen wir uns als Brückenbauer zwischen Forschung und unternehmerischer Praxis. Wir initiieren Kooperationsprojekte, moderieren Innovationsprozesse und unterstützen Unternehmen dabei, neue Technologien in konkrete Anwendungen zu überführen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAZIT: AUFTRAG UND CHANCE ZUGLEICH</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweiz-Strategie 2025 ist mehr als ein politisches Positionspapier. Sie ist ein klares Bekenntnis zu einer vertieften Partnerschaft zwischen Baden-Württemberg und der Schweiz. Dass die Digitalisierungsinitiative Bodensee darin als Leuchtturmprojekt verankert ist, bestätigt die strategische Relevanz unserer Arbeit. Wir wollen die Region aktiv mitgestalten, Innovationspotenziale heben und die digitale Transformation verantwortungsvoll vorantreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir laden Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen, Start-ups, politische Entscheidungsträger und zivilgesellschaftliche Akteure ein, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen. Wenn wir unsere Stärken bündeln, kann die Bodenseeregion zu einem Modellraum für digitale, nachhaltige und europäisch geprägte Innovation werden. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, diese Vision entschlossen umzusetzen.</p>



<div class="wp-block-buttons is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-3e41869c wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://bzi-netzwerk.com/digitale-agenda/strategie-des-landes-baden-wuerttemberg-fuer-die-zusammenarbeit-mit-der-schweiz/">Hier zu der Schweiz-Strategie Baden-Württembergs</a></div>
</div>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="2276088c-1ae0-4a49-9513-68f052b3798f">Schweiz-Strategie des Landes Baden-Württember, 08.07.2025 (https://beteiligungsportal.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/BW-Strategie_Zusammenarbeit__Schweiz_2025_neu.pdf), S. 9. <a href="#2276088c-1ae0-4a49-9513-68f052b3798f-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="5fc15c20-6d0d-448b-b08e-d86daebf7f1d">Ebd. S.19. <a href="#5fc15c20-6d0d-448b-b08e-d86daebf7f1d-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="52ac4843-7978-4f49-9803-464923a7591f">Ebd. S.9. <a href="#52ac4843-7978-4f49-9803-464923a7591f-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 3 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="fd5a88f1-e555-43c7-9bf5-a81cc0fa281c">Ebd. 27. <a href="#fd5a88f1-e555-43c7-9bf5-a81cc0fa281c-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 4 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="e3c1dcf4-616d-4188-a300-e19eb610c561">Ebd. S.19. <a href="#e3c1dcf4-616d-4188-a300-e19eb610c561-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 5 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="464949d5-c040-4c8d-9587-1172a15b9220">Ebd. S. 35. <a href="#464949d5-c040-4c8d-9587-1172a15b9220-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 6 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="ce69d323-12f9-4bee-a9c9-bc81854ed4fc">Ebd. S. 19. <a href="#ce69d323-12f9-4bee-a9c9-bc81854ed4fc-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 7 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li></ol>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das neue Wirtschaftsmagazin Bodensee 2026 ist da!</title>
		<link>https://bzi-netzwerk.com/das-neue-wirtschaftsmagazin-bodensee-2026-ist-da/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linn Petrat]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 11:01:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Bodenseeregion]]></category>
		<category><![CDATA[IoT]]></category>
		<category><![CDATA[IoT Sustainability Lab]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bzi-netzwerk.com/?p=18030</guid>

					<description><![CDATA[Zum Anfang des Jahres zeigt das Wirtschaftsmagazin Bodensee wieder, wo wir in der Bodenseeregion wirtschaftlich stehen. Mit spannenden Unternehmensportraits, Projekt-News und exklusiven Insights ist das Magazin so etwas wie die Visitenkarte des Wirtschaftsstandortes Bodensee – und bietet Leser:innen die Möglichkeit, sich ein Bild zu machen und Ideen für eigene Vorhaben sammeln. Auch das IoT Lab ist im Magazin vertreten und zeigt, welche Möglichkeiten Unternehmen mit dem Internet of Things offenstehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Wirtschaftsmagazin Bodensee erscheint regelmäßig zum Jahresbeginn und bietet einen vielseitigen Überblick über die wirtschaftlichen Strukturen, nachhaltige Projekte und spannende Innovationsideen rund um die Vierländerregion Bodensee. Die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit spielen in der diesjährigen Ausgabe eine besonders große Rolle.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wirtschaftliche Strukturen in der Seeconomy</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die neue Ausgabe 2026 zeigt bereits auf dem Titelbild: So wie das durch Streben und Verbindungslinien gut vernetzte Innenleben eines Zeppelins aussieht, funktioniert auch die wirtschaftliche Struktur am Bodensee – die „Seeconomy“. Die Internationale Bodensee-Konferenz stellt unter dem Motto „Lake to the B.“ vor, wie eine der wirtschaftlich stärksten und innovativsten Regionen Europas von dezentralen, aber eng verflochtenen Strukturen profitieren kann. Im Bodenseeraum machen Zusammenarbeit und Partnerschaften nicht vor nationalen Grenzen halt und schaffen dadurch einen echten Mehrwert. Im Magazin werden die neuesten Projekte vorgestellt, die die Seeconomy ausmachen: nachhaltige Lösungen für Mobilität und Energie rund um und auf dem See, spezialisierte Hightech-Lösungen und innovative Gründer:innen, die auf Ehrlichkeit setzen. Außerdem stehen digitale Verteidigungsmaßnahmen und Innovation als Erfolgsfaktoren mit im Fokus.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das IoT Sustainability Lab als Impulsgeber für nachhaltige Innovation</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns sehr, im diesjährigen Wirtschaftsmagazin Bodensee erneut mit einem Beitrag vertreten zu sein. Das Magazin stellt in einem Artikel das <a href="https://bzi-netzwerk.com/projekt/iot-sustainability-lab/" data-type="link" data-id="https://bzi-netzwerk.com/projekt/iot-sustainability-lab/">IoT Sustainability Lab</a> vor. Das Labor des Wissenschaftsverbunds Vierländerregion Bodensee (W4) wird unter dem Dach des Bodenseezentrum Innovation (BZI) koordiniert und beschäftigt sich damit, wie das Internet der Dinge durch smarte Vernetzung und Automatisierung von Gebäuden einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten kann. Das Internet of Things (IoT) beschreibt dabei die Verknüpfung von physischen Objekten und Geräten über das Internet, worüber diese beispielsweise gesammelte Daten verarbeiten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gebäude aller Art – von Produktionshalle bis Wohnkomplex – spielen eine Schlüsselrolle beim landesweiten Energieverbrauch, bieten aber auch ein sehr großes Einsparpotenzial.&nbsp; Das IoT Sustainability Lab geht der Frage nach, wie sich durch die vernetzte Gebäudeautomatisierung sowohl Energie sparen als auch Kosten senken lassen – und damit einen echten Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten können.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das erfahren Sie im Artikel:</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche neuen Lösungen es für Unternehmen und Verwaltungen gibt.</li>



<li>Wie das IoT Sustainability Lab aufgebaut ist.</li>



<li>Wie Sie Kontakt aufnehmen können.</li>
</ul>



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<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Den ganzen Artikel hier nachlesen.</summary>
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