Digitalization and AI Applications in Battery Cell Manufacturing – From Concept to Added Value

In einem Whitepaper zeigen Forscher:innen vom Fraunhofer IPA, welch enorme Effizienzsteigerungen und Kostenvorteile eine konsequent digitalisierte Batteriezellenproduktion bietet. Die entsprechenden Lösungen sind alle bereits entwickelt und in der Praxis erprobt.

Die Batteriezellenproduktion wächst rasant – und produziert enorme Mengen Ausschuss. Ein Ausschuss von etwa fünf Prozent gilt in der Zellenfertigung bisher noch als unvermeidbar – genug, um rund 790 000 Elektrofahrzeuge mit einer Speicherkapazität von jeweils 75 Kilowattstunden herzustellen. Allein im vergangenen Jahr haben alle Batteriehersteller zusammen etwa 300 000 Tonnen Ausschuss produziert.  Würde man diesen Ausschuss auf einen Güterzug verladen, wäre dieser ungefähr 110 Kilometer lang. Dieser Güterzug wäre nur halb so lang, wenn die Batteriezellenfertigung konsequent digitalisiert und von Künstlicher Intelligenz (KI) überwacht würde. Welche Potenziale Digitalisierung und KI erschließen, zeigen nun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Fraunhofer- Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in einem neu erschienenen Whitepaper. Darin fassen sie die wichtigsten Forschungsergebnisse zusammen, die sie selbst seit 2018 im Zentrum für Digitalisierte Batteriezellenproduktion (ZDB) erzielt haben.