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	<title>Wissen &#8211; Bodenseezentrum Innovation &#8211; Ihre Plattform für digitale Transformation</title>
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	<title>Wissen &#8211; Bodenseezentrum Innovation &#8211; Ihre Plattform für digitale Transformation</title>
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		<title>What the KI: Was tut sich für KMU in der Arbeitswelt?</title>
		<link>https://bzi-netzwerk.com/what-the-ki-was-tut-sich-fuer-kmu-in-der-arbeitswelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linn Petrat]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 11:01:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die zunehmende Verbreitung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) zieht sich dank ChatGPT, Gemini und Co. nicht nur durch den privaten Alltag, sondern hat auch weitgreifende Einflüsse auf die Arbeitswelt. Texte schreiben, Daten analysieren, Kundenanfragen beantworten oder Prozesse steuern – Aufgaben, die früher ausschließlich Menschen vorbehalten waren, werden heute zunehmend von intelligenten Systemen unterstützt oder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die zunehmende Verbreitung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) zieht sich dank ChatGPT, Gemini und Co. nicht nur durch den privaten Alltag, sondern hat auch weitgreifende Einflüsse auf die Arbeitswelt. Texte schreiben, Daten analysieren, Kundenanfragen beantworten oder Prozesse steuern – Aufgaben, die früher ausschließlich Menschen vorbehalten waren, werden heute zunehmend von intelligenten Systemen unterstützt oder übernommen.</p>



<p>KI zählt längst nicht mehr als kurzfristiger Hype, sondern ist als zentrale Zukunftstechnologie angekommen. Wer KI sinnvoll nutzt, bleibt langfristig wettbewerbsfähig. Doch den digitalen Wandel aktiv und zielgerichtet zu gestalten, zeigt sich für viele Unternehmen, insbesondere für KMU noch als Herausforderung. In unserer neuen News-Reihe &#8222;What the KI“ wollen wir sowohl Chancen als auch mögliche Risiken der KI-Nutzung behandeln und konkrete, praxisnahe Handlungsempfehlungen für KMU geben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was verändert sich durch KI?</strong></h2>



<p>Der Einsatz von KI macht vor keiner Branche und vor keiner Unternehmensgröße Halt – vom Start-up über KMU bis hin zu großen Unternehmen finden sich vielfältige Anwendungsfelder. Der Einsatz von KI verspricht, viele Prozesse zu vereinfachen und effizienter zu gestalten, indem beispielsweise Routineaufgaben automatisiert oder große Datenmengen schneller ausgewertet werden. In der Produktion kann KI etwa Lieferketten optimieren, im Kundenservice als Chatbot Anfragen rund um die Uhr beantworten.</p>



<p>Der Einsatz von KI verspricht vor allem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Effizienzsteigerung</li>



<li>Zeitersparnis</li>



<li>Qualitätsverbesserung</li>
</ul>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Doch die Veränderungen gehen über reine Effizienz hinaus: KI beeinflusst die Art und Weise, wie Arbeit organisiert ist, und in welchem System sie funktioniert. Arbeitsprozesse, Tätigkeitsprofile und eingesetzte Arbeitsmittel entwickeln sich weiter. KI wirkt damit nicht nur unterstützend, sondern auch strukturverändernd auf die Arbeitswelt ein.</p>



<p>Damit verbunden ist auch ein Wandel der Kompetenzen: Mitarbeitende arbeiten zunehmend mit intelligenten Assistenzsystemen zusammen, wodurch neue Rollen und Fähigkeiten entstehen und gefordert werden. Damit einher gehen vor allem bei Arbeitnehmer:innen Unsicherheiten: Werden durch KI Arbeitsplätze ersetzt? Wie lassen sich Datenschutz und ethische Standards einhalten? Und wie transparent arbeitet KI?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Einsatz von KI hat auch Risiken</strong></h2>



<p>Laut dem jährlichen <a href="https://bzi-netzwerk.com/publikation/allianz-risk-barometer-2026/">Risiko-Barometer</a> von Allianz Commercial stehen im Jahr 2026 Cyber-Kriminalität (42%) und Künstliche Intelligenz (32%) auf den ersten zwei Plätzen der weltweiten Geschäftsrisiken.<sup data-fn="dc180e3a-e921-4555-8a97-3cdacce1408e" class="fn"><a id="dc180e3a-e921-4555-8a97-3cdacce1408e-link" href="#dc180e3a-e921-4555-8a97-3cdacce1408e">1</a></sup> Während Cyberkriminalität schon länger Spitzenreiter in der Risiko-Einschätzung ist, macht KI einen deutlichen Sprung vom zehnten auf den zweiten Platz. Wodurch können so große Gefahren durch die Nutzung von KI entstehen?</p>



<p>Vor allem diese Bereiche bergen ein Risiko:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Operative Risiken</li>



<li>Rechtliche und Compliance-Risiken</li>



<li>Imageschäden durch Fehlinformationen</li>
</ul>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Unternehmen sind, wenn sie diese Risiken umgehen wollen, auf verschiedene Weisen gefordert. Vor der KI-Implementierung sollte nicht nur das Personal umfassend geschult sein, sondern auch eine engmaschige Kontrolle der KI-Daten sichergestellt werden. Auch über die juristischen Grundlagen für die KI-Nutzung sollten sich Unternehmen im Klaren sein. Vor allem für KMU bedeutet dies einen großen finanziellen und personellen Investitionsaufwand.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie viele nutzen KI bereits?</strong></h2>



<p>Obwohl 81% der befragten Unternehmen in einer <a href="https://bzi-netzwerk.com/publikation/ki-in-der-deutschen-wirtschaft-unternehmen-zu-einsatz-chancen-risiken-co/">Bitkom-Studie</a> von 2025 KI als die wichtigste Zukunftstechnologie einschätzen, setzen erst 36% KI (2022: 9%) wirklich ein.<sup data-fn="42ebaa8a-3799-4270-b75b-6c9fd8ee4f7d" class="fn"><a id="42ebaa8a-3799-4270-b75b-6c9fd8ee4f7d-link" href="#42ebaa8a-3799-4270-b75b-6c9fd8ee4f7d">2</a></sup> Für 17% ist der KI-Einsatz überhaupt kein Thema – im Jahr 2022 waren dies jedoch noch 64%.<sup data-fn="390ec6a1-c485-410a-bf8f-13326a832260" class="fn"><a id="390ec6a1-c485-410a-bf8f-13326a832260-link" href="#390ec6a1-c485-410a-bf8f-13326a832260">3</a></sup> Diese Zahlen verdeutlichen, wie dynamisch sich der KI-Einsatz entwickelt und wie schnell Unternehmen unter Handlungsdruck geraten können. Wer sich heute noch nicht mit KI auseinandersetzt, läuft schnell in Gefahr, den Anschluss zu verlieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="709" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/01/KIUnternehmen-Einsatz-von-KI-2026-01-29-Bitkom-Research-1024x709.png" alt="" class="wp-image-17679" style="aspect-ratio:1.4442916699811332;width:681px;height:auto" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/01/KIUnternehmen-Einsatz-von-KI-2026-01-29-Bitkom-Research-1024x709.png 1024w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/01/KIUnternehmen-Einsatz-von-KI-2026-01-29-Bitkom-Research-300x208.png 300w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/01/KIUnternehmen-Einsatz-von-KI-2026-01-29-Bitkom-Research-768x531.png 768w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/01/KIUnternehmen-Einsatz-von-KI-2026-01-29-Bitkom-Research-1536x1063.png 1536w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2026/01/KIUnternehmen-Einsatz-von-KI-2026-01-29-Bitkom-Research.png 1636w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: Bitkom Research 2025 (<em>https://www.bitkom.org/Bitkom-Dataverse/KIUnternehmen?tab_name=Einsatz+von+KI</em>).</figcaption></figure>



<p>Bevor aber möglichst viele Tools eingesetzt werden, sollten sich KMU strategische Fragen stellen, um über den zielgerichteten und erfolgreichen Einsatz von KI zu entscheiden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Prozesse binden aktuell besonders viele Ressourcen?</li>



<li>Wo liegen Engpässe oder wiederkehrende Fehlerquellen?</li>



<li>Welche Daten stehen zur Verfügung – und in welcher Qualität?</li>



<li>Wie können Mitarbeitende sinnvoll eingebunden und geschult werden?</li>
</ul>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sind Sie bereit für den KI-Start?</strong></h2>



<p>Sie wollen wissen, ob Ihr Unternehmen für den Einsatz von KI schon startklar ist, oder was Sie dafür noch tun sollten? Das WERNER-Netzwerk für Innovation stellt einen zugangsfreien KI-<a href="https://bzi-netzwerk.com/digitalisierungs-che/ki-readiness-check/">Readiness-Check</a> speziell für KMU zur Verfügung. Mithilfe eines Fragebogens wird der KI-Reifegrad Ihres Unternehmens gemessen und Sie erhalten daraufhin individuelle Handlungsempfehlungen, damit Sie die nächsten Schritte angehen können.</p>



<p>Auch der <a href="https://bzi-netzwerk.com/publikation/ki-verstehen-und-anwenden-ein-schulungsleitfaden-fuer-schweizer-kmu/">Schulungsleitfaden von Innovate Switzerland</a> zum Thema „KI verstehen und anwenden“ ist ein zugängliches Werkzeug, um sich mit dem Thema KI vertraut zu machen. Der als „lebendige Bibliothek“ konzipierte Leitfaden wird kontinuierlich weiterentwickelt und ist als Werkzeug zur systematischen Förderung der Zukunftsfähigkeit von KMU gedacht – mit praxisrelevanten Inhalten, die das breitgefächerte KI-Themenspektrum für KMU zugänglich macht.</p>



<p>Der Start in die KI-Arbeitswelt verspricht viele Chancen – aber auch Risiken. In weiteren News-Artikeln stellen wir Ihnen vor, wie es mit dem KI-Einsatz in bestimmten Branchen aussieht, wie Sie Risiken bei der Implementierung umgehen, und wie Sie gut vorbereitet die Potenziale von KI für Ihr Unternehmen nutzen können. Weiterführende Informationen, Praxisangebote und Orientierung rund um die Themen Künstliche Intelligenz, Recht und Digitalisierung finden Sie im <a href="https://bzi-netzwerk.com/kompetenzatlas/">Kompetenzatlas</a> des BZI. Dort sind Expert:innen, Publikationen und Unterstützungsangebote gebündelt abrufbar. Aktuelle Workshops, Weiterbildungsformate und Veranstaltungen finden Sie zudem im Veranstaltungskalender des BZI.</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://bzi-netzwerk.com/kompetenzatlas/">Zum Kompetenzatlas</a></div>
</div>



<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<ol class="wp-block-footnotes"><li id="dc180e3a-e921-4555-8a97-3cdacce1408e">Allianz Commercial: Allianz Risk Barometer 2026, München 2026. <a href="#dc180e3a-e921-4555-8a97-3cdacce1408e-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 1 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="42ebaa8a-3799-4270-b75b-6c9fd8ee4f7d">Bitkom Research 2025 (<em>https://www.bitkom.org/Bitkom-Dataverse/KIUnternehmen?tab_name=Einsatz+von+KI</em>). <a href="#42ebaa8a-3799-4270-b75b-6c9fd8ee4f7d-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 2 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li><li id="390ec6a1-c485-410a-bf8f-13326a832260">Ebd. <a href="#390ec6a1-c485-410a-bf8f-13326a832260-link" aria-label="Zur Fußnotenreferenz 3 navigieren"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />︎</a></li></ol>


<p></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ethische und sozialverträgliche KI: Wie Unternehmen die Technologie richtig einsetzen können – Handreichungen für die Praxis (Teil 2)</title>
		<link>https://bzi-netzwerk.com/ethische-und-sozialvertraegliche-ki-wie-unternehmen-die-technologie-richtig-einsetzen-koennen-handreichungen-fuer-die-praxis-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2025 08:05:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine neue Studie zur ethischen und sozial verträglichen KI in Unternehmen zeigt, was Unternehmen bei der Einführung und Nutzung von KI beachten sollten und wie KI und Mensch Hand in Hand gehen können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im ersten Teil des Blogbeitrags wurde auf Basis der Studienergebnisse eine Einführung in die Grundlagen der Implementierung von Künstlicher Intelligenz gegeben. Es wurde das Verständnis des Konzepts erörtert und die Unterschiede zur Digitalisierung beleuchtet. Zudem wurden die Besonderheiten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie der strategische Ansatz des MTO-Modells behandelt. Im zweiten Teil liegt der Fokus auf praktischen Aspekten im Zusammenhang mit der direkten Interaktion von Mitarbeitenden mit KI, der ethischen Gestaltung von Technologien und der Notwendigkeit, eine eigene Abteilung für die Implementierung von Künstlicher Intelligenz zu schaffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mensch-Maschine-Schnittstellen</h2>



<p>Eine der größten Herausforderungen bei der Implementierung von KI sind nicht nur ihre technischen Möglichkeiten, sondern auch die Art und Weise, wie Menschen diese Technologie wahrnehmen und nutzen. Viele Mitarbeiter:innen verstehen nicht, wie Algorithmen funktionieren, und begegnen ihnen daher mit Misstrauen. Untersuchungen zeigen, dass die Technologie umso besser in den Arbeitsablauf integriert wird, je klarer die Interaktion zwischen Mensch und KI ist. Es gibt drei Haupttypen von Schnittstellen für die Interaktion mit intelligenten Systemen: Sprachschnittstellen, Text- und Datenverarbeitung sowie Computer Vision.</p>



<p>Eine Umfrage unter 1980 Arbeitnehmer:innen in Deutschland ergab, dass die meisten Menschen bei der Arbeit nur selten mit KI interagieren, wobei die beliebtesten Funktionen die automatische Aufgabenplanung und die Entscheidungsunterstützung sind, während Sprachassistenten und Computer Vision viel weniger genutzt werden, weil die Menschen diesen Technologien nicht vertrauen.</p>



<p>Eine weitere wichtige Frage der Umfrage (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, Juni 2022, Handreichung 6) war: „Haben die Mitarbeiter einen Einfluss auf die Auswahl der Technologien?“</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nur 10 % der Mitarbeiter können wählen, welche KI-Systeme sie verwenden.</li>



<li>30 % der Mitarbeiter haben keinen Einfluss auf die Einführung von KI in ihrem Unternehmen.</li>



<li>Nur 25 % der Beschäftigten sind aktiv an der Entwicklung neuer Technologien beteiligt.</li>
</ul>



<p>Das bedeutet, dass sich die meisten Menschen vom Digitalisierungsprozess entfremdet fühlen. Erstaunlich ist auch, dass die meisten Unternehmen derzeit nach dem Top-down-Prinzip entscheiden. Das heißt, die höchsten hierarchischen Kräfte des Unternehmens entscheiden über fast alle Fragen im Zusammenhang mit der KI-Implementierung, während die Untergebenen kaum einbezogen werden. Dies kann negative Folgen haben, wie z. B. mangelndes Vertrauen der Mitarbeiter:innen in KI, Ignorieren echter Arbeitsprozesse, ineffiziente Nutzung von Technologie und zunehmende Entfremdung der Mitarbeiter:innen, da sie das Gefühl haben, keinen Einfluss auf Veränderungen im Unternehmen zu haben. Die Ergebniss der Studie zeigen, dass eine effektive Implementierung von KI nur möglich ist, wenn die Mitarbeiter:innen in allen Phasen – von der Entwicklung bis zur Nutzung – aktiv einbezogen werden.</p>



<p>Doch wie können Mitarbeiter:innen in den KI-Einführungsprozess einbezogen werden?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Mitarbeiter:innen sollten die Möglichkeit haben, ihre Meinung über die Einführung von Technologien zu äußern.</li>



<li>Es lohnt sich, die Bedürfnisse und Probleme zu ermitteln, die KI auf der Grundlage der Meinungen der Mitarbeiter lösen kann.</li>



<li>Es ist wichtig zu erklären, wie die Systeme funktionieren, damit sie nicht als &#8222;Blackbox&#8220; wahrgenommen werden.</li>



<li>Es muss die Möglichkeit gegeben werden, die Ergebnisse der KI-Arbeit zu überprüfen und zu kontrollieren.</li>



<li>Führen Sie Schulungen und Seminare durch.</li>



<li>Beginnen Sie mit Pilotprojekten, um die Wirksamkeit der KI unter realen Bedingungen zu bewerten.</li>



<li>Geben Sie den Mitarbeitern die Möglichkeit, das System zu testen und Verbesserungsvorschläge zu machen.</li>
</ul>



<p>Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, dass die Mitarbeiter nicht überlastet werden, d. h., die Automatisierung sollte nicht durch ständige Überwachung oder neue komplexe Anforderungen zusätzlichen Stress für die Mitarbeiter verursachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kann die Implementierung von KI human gestaltet werden?</h2>



<p>Die Europäische Kommission hat ethische Leitlinien für vertrauenswürdige KI entwickelt, die die folgenden Schlüsselaspekte beinhalten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Respekt für demokratische Werte.</li>



<li>Der Mensch sollte die Kontrolle über die KI behalten, d.h. Entscheidungen sollten unter menschlicher Aufsicht bleiben.</li>



<li>Algorithmen sollten transparent, verständlich und erklärbar sein.</li>



<li>Sicherheit und Zuverlässigkeit &#8211; KI sollte vor Manipulation und Fehlern geschützt werden.</li>



<li>Fairness und Nicht-Diskriminierung &#8211; Algorithmen sollten keine versteckten Vorurteile haben.</li>



<li>KI sollte positive Auswirkungen auf Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft haben und zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.</li>
</ul>



<div style="height:22px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kann die Implementierung von KI human gestaltet werden?</h2>



<p>Viele Unternehmen sind von der rasanten Entwicklung der Technologie und der Notwendigkeit, sie in Routineaufgaben zu implementieren, möglicherweise überfordert. Um dieses Problem anzugehen, wurden im Rahmen des Forschungsprojekts „Ethische und sozial verträgliche KI in Unternehmen“ mehrere Workshops mit Unternehmen aus Baden-Württemberg abgehalten, um die wichtigsten Fragen zu klären.</p>



<p>In diesen Workshops wurde diskutiert, ob es einen einzigen richtigen Ansatz für die Implementierung von KI in KMU gibt. Die Schlussfolgerung war nein, da jedes Unternehmen seine eigenen Besonderheiten hat. Um die richtige Entscheidung zur Implementierung zu treffen, ist es, wie bereits beschrieben, notwendig, den Ist-Zustand zu erfassen, realistische Erwartungen zu wecken und Versuchsprojekte unter Einbeziehung der Mitarbeiter durchzuführen.</p>



<p><strong>Was erwarten die Unternehmen von KI?</strong></p>



<p>Die Unternehmen, die an den Workshops teilgenommen haben, haben ihre größten Hoffnungen und Befürchtungen in Bezug auf KI dargelegt:</p>



<p>Best Case:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Optimierung der Arbeitsabläufe.</li>



<li>Effizientere Nutzung von Daten.</li>



<li>Reduktion von Routinearbeiten.</li>
</ul>



<p>Worst Case:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Übermäßige Abhängigkeit von KI.</li>



<li>Undurchsichtigkeit der Algorithmen.</li>



<li>Verlust von Arbeitsplätzen.</li>
</ul>



<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Viele Unternehmen befürchten, dass Algorithmen mehr Vertrauen geschenkt wird als Menschen, auch wenn sie sich irren könnten. Es ist wichtig, dass KI ein Werkzeug bleibt und nicht die menschliche Entscheidungsfindung ersetzt.</p>



<p><strong>Wie schätzen die Unternehmen ihre Bereitschaft für KI ein?</strong></p>



<p>Im Rahmen der Studie bewerteten sich die Unternehmen in der Umfrage nach mehreren Kriterien: Erfahrung, Umgang mit Veränderungen und Auswirkungen der KI auf das Geschäft. Gleichzeitig betrachten sich viele Unternehmen als Neulinge in diesem Bereich, die zwar das Potenzial der Künstlichen Intelligenz verstehen, aber nicht wissen, wie sie es umsetzen sollen. Insgesamt sind die Unternehmen optimistisch, was KI angeht, aber es fehlt ihnen an einer klaren Umsetzungsstrategie.</p>



<p><strong>Sollten Unternehmen eine eigene KI-Abteilung einrichten?</strong></p>



<p>Ein:e KI-Manager:in kann den Umsetzungsprozess erheblich verbessern. Einige Unternehmen haben bereits die Stelle eines KI-Koordinators geschaffen, der die Entwicklung der Technologien überwacht und die Mitarbeiter:innen bei der Anpassung an die Veränderungen unterstützt.</p>



<p>Die Hauptaufgaben eines solchen Managers sind folgende:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Koordinierung von Pilotprojekten.</li>



<li>Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung.</li>



<li>Interaktion mit den Mitarbeitern, um ihre Bedürfnisse zu verstehen.</li>



<li>Kontrolle über die ethischen Aspekte der KI-Implementierung.</li>
</ul>



<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Insgesamt sollte man sich bewusst machen, dass Künstliche Intelligenz kein Allheilmittel ist, das alle Unternehmensprobleme löst. Vielmehr ist ihre Einführung oft anders als ursprünglich erwartet. Trotz des rasanten technologischen Fortschritts bleibt der Mensch weiterhin im Zentrum aller Prozesse und trägt die Verantwortung für die getroffenen Entscheidungen. Aus diesem Grunde ist ein ethisch korrektes Vorgehen im Umgang mit KI von ebenso großer Wichtigkeit wie technisches Fachwissen.</p>



<p>Die Benennung von verantwortlichen Personen für die Einführung und Weiterentwicklung von KI im Unternehmen kann die Koordination deutlich erleichtern und die Effizienz insgesamt steigern. Es ist von entscheidender Bedeutung, für Transparenz zu sorgen, die vereinbarten Rahmenbedingungen einzuhalten und allen Beteiligten vollständige Informationen zur Verfügung zu stellen.</p>



<p><em>Die dargelegten Inhalte basieren auf der Studie „Ethische und sozial verträgliche KI in Unternehmen“, die vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert wurde.</em></p>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/arbeit/arbeitsmarktpolitik/ethische-und-sozial-vertraegliche-ki-in-unternehmen-forschungsprojekt" target="_blank" rel="noopener">Informationen zur Studie</a></div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ethische und sozialverträgliche KI: Wie Unternehmen die Technologie richtig einsetzen können – Handreichungen für die Praxis (Teil 1)</title>
		<link>https://bzi-netzwerk.com/ethische-und-sozialvertraegliche-ki-wie-unternehmen-die-technologie-richtig-einsetzen-koennen-handreichungen-fuer-die-praxis-teil-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2025 07:45:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[KMU]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bzi-netzwerk.com/?p=12924</guid>

					<description><![CDATA[Eine neue Studie zur ethischen und sozial verträglichen KI in Unternehmen zeigt, was Unternehmen bei der Einführung und Nutzung von KI beachten sollten und wie KI und Mensch Hand in Hand gehen können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Künstliche Intelligenz (KI) wird allmählich zu einem festen Bestandteil der modernen Wirtschaft. Sie automatisiert Routineaufgaben, analysiert große Datenmengen und hilft Unternehmen, ihre Effizienz zu steigern. Es stellt sich jedoch eine wichtige Frage: Wie kann KI so eingesetzt werden, dass sie nicht nur dem Unternehmen nützt, sondern auch die Interessen der Mitarbeiter:innen berücksichtigt?</p>



<p>Anhand des Forschungsprojekts „Ethische und sozial verträgliche KI in Unternehmen“, das vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg initiiert wurde, wurde untersucht, wie Unternehmen den Einsatz von KI richtig angehen können, um negative Folgen zu vermeiden und die Technologie zu einem Helfer und nicht zu einer Bedrohung zu machen.</p>



<p>Die Ergebnisse dieser vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus gemeinsam mit der Universität Hohenheim und dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement durchgeführten Untersuchung sind im veröffentlichten<a href="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Mantelpapier_300522.pdf" data-type="link" data-id="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Mantelpapier_300522.pdf" target="_blank" rel="noopener"> Mantelpapier </a>ausführlich dokumentiert – von der Definition des Begriffs KI bis hin zu praxisnahen Lösungen für Unternehmen.</p>



<p>Neben dem Mantelpapier stehen außerdem neun Handreichungen zur Verfügung. Nachfolgend wird eine kurze Übersicht darüber gegeben, welche Themen in den einzelnen Handreichungen behandelt werden, bevor näher auf deren Inhalte eingegangen wird:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a href="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Hdrg01_Definition-Demystifizierung_barrierefrei.pdf" data-type="link" data-id="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Hdrg01_Definition-Demystifizierung_barrierefrei.pdf" target="_blank" rel="noopener">Handreichung 1</a> – Künstliche Intelligenz im Mittelstand: Begriffsbestimmung und Einordnung</h3>



<p>Was ist KI? Abgrenzung von verwandten Konzepten, Anwendungsfelder.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a href="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Hdrg02_Standortbestimmung_KI_in_KMU_barrierefrei.pdf" data-type="link" data-id="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Hdrg02_Standortbestimmung_KI_in_KMU_barrierefrei.pdf" target="_blank" rel="noopener">Handreichung 2 </a>– Standortbestimmung: Digitalisierung oder KI?</h3>



<p>Besonderheiten von KMU, geeignete Einsatzbereiche, Verhältnis von Organisation, IT und KI, Handlungsempfehlungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a href="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Hdrg03_KI_im_Mittelstand_barrierefrei.pdf" data-type="link" data-id="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Hdrg03_KI_im_Mittelstand_barrierefrei.pdf" target="_blank" rel="noopener">Handreichung 3</a> – Künstliche Intelligenz im Mittelstand: Chancen und Herausforderungen</h3>



<p>Hintergrund, Ziele, Rahmenbedingungen und Umsetzungsmöglichkeiten in KMU.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a href="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Hdrg04_Stand_Gestaltungsempfehlungen_barrierefrei.pdf" target="_blank" rel="noopener">Handreichung 4</a> – Gestaltungsempfehlungen für menschenzentrierte KI-Systeme</h3>



<p>Relevante Gestaltungsaspekte, Bedeutung eines menschenzentrierten Entwicklungsprozesses, Empfehlungen für KI und umgebende Prozesse.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a href="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Hdrg05_KIvs.Digitalisierung.pdf" data-type="link" data-id="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Hdrg05_KIvs.Digitalisierung.pdf" target="_blank" rel="noopener">Handreichung 5</a> – Digitalisierung oder schon KI?</h3>



<p>Unterschiede zwischen Digitalisierungs- und KI-Projekten, das menschenzentrierte Digitalisierungsprojekt, häufige Fehlerquellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a href="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Hdrg06_Schnittstellen.pdf" data-type="link" data-id="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Hdrg06_Schnittstellen.pdf" target="_blank" rel="noopener">Handreichung 6 </a>– Mensch-Maschine-Schnittstellen: Intelligente Technik verständlich gestalten</h3>



<p>Interaktionstypen, Nutzerakzeptanz und Gestaltung von vertrauenswürdigen Schnittstellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a href="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Hdrg07_Neue_Beteiligungsformen_barrierefrei.pdf" data-type="link" data-id="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Hdrg07_Neue_Beteiligungsformen_barrierefrei.pdf" target="_blank" rel="noopener">Handreichung 7</a> – Neue Beteiligungsformen bei der KI-Einführung</h3>



<p>Entscheidungsebenen im Unternehmen, Top-down-Prozesse und partizipative Technikentwicklung.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a href="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Hdrg08_Handlungsempfehlungen_zur_humanen_Gestaltung_von_KI_barrierefrei.pdf" data-type="link" data-id="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Hdrg08_Handlungsempfehlungen_zur_humanen_Gestaltung_von_KI_barrierefrei.pdf" target="_blank" rel="noopener">Handreichung 8</a> – Humane Gestaltung von Arbeit mit KI</h3>



<p>Ethikleitlinien der EU, Kriterien für „gute“ Arbeitsgestaltung, das TAI-Modell.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><a href="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Hdrg9_Wie_fangen_Unternehmen_an_KI_zu_nutzen_barrierefrei.pdf" data-type="link" data-id="https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Arbeit/Arbeitsmarktpolitik_Arbeitsschutz/Hdrg9_Wie_fangen_Unternehmen_an_KI_zu_nutzen_barrierefrei.pdf" target="_blank" rel="noopener">Handreichung 9 </a>– Wie Unternehmen konkret mit KI starten können</h3>



<p>Prozessgestaltung, Erfahrungen aus Workshops, Best- und Worst-Case-Szenarien.</p>



<p>In diesem ersten Teil des Blogbeitrags widmen wir uns ausführlich den Handreichungen 1 bis 5. Die Handreichungen 6 bis 9 folgen im zweiten Teil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist KI und wo sind ihre Grenzen?</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="603" height="579" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2025/05/Screenshot-2025-05-15-at-17-03-28-Ai-Communicates-With-People-Through-Network-Servers-Stock-Photo-Download-Image-Now-iStock.png" alt="" class="wp-image-12936" style="width:586px;height:auto" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2025/05/Screenshot-2025-05-15-at-17-03-28-Ai-Communicates-With-People-Through-Network-Servers-Stock-Photo-Download-Image-Now-iStock.png 603w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2025/05/Screenshot-2025-05-15-at-17-03-28-Ai-Communicates-With-People-Through-Network-Servers-Stock-Photo-Download-Image-Now-iStock-300x288.png 300w" sizes="(max-width: 603px) 100vw, 603px" /></figure>
</div>


<p>KI ist ein System, das selbständig lernen und sogar Entscheidungen treffen kann. Sie unterscheidet sich von der Automatisierung, bei der vordefinierte Aufgaben mithilfe von Algorithmen ausgeführt werden.</p>



<p>Es gibt zwei Hauptarten von KI:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Narrow AI</strong> ist ein sehr ähnlicher Prozess wie die einfache Automatisierung. Sie ist in der Lage, bestimmte Aufgaben auszuführen. Sie ist in der Wirtschaft bereits weit verbreitet.</li>



<li>Bei der <strong>General AI</strong> handelt es sich um eine hypothetische Technologie, die es heute noch nicht gibt und die wie ein Mensch denken könnte: den Kontext verstehen, Schlussfolgerungen ziehen und ein Bewusstsein haben.</li>
</ul>



<p>Viele Unternehmen wissen, dass die Einführung Künstlicher Intelligenz der nächste notwendige Schritt in der technologischen Entwicklung ist. Bevor jedoch in KI investiert wird, ist es wichtig, den digitalen Reifegrad eines Unternehmens zu beurteilen. In vielen Fällen lohnt es sich, die grundlegenden Stufen der Digitalisierung abzuschließen, bevor man zur KI-Implementierung übergeht.</p>



<p>Aber woher wissen Unternehmen, was sie brauchen? KI oder Digitalisierung? KI ist am effektivsten bei Aufgaben, die die Analyse großer Datenmengen, die Suche nach Mustern und die Erstellung von Vorhersagen erfordern. Zum Beispiel bei der Wartung, bei Finanztransaktionen, bei der Chatbot-Automatisierung und bei der Bild- und Texterkennung.  In vielen anderen Fällen reichen jedoch Schritte zur Digitalisierung aus: Umwandlung von papierbasierten Prozessen in ein elektronisches Format, Automatisierung von Routinevorgängen ohne Einsatz von maschinellem Lernen usw.</p>



<p>Zum besseren Verständnis wurde in der Studie der Unterschied zwischen künstlicher Intelligenz und Digitalisierung erläutert:</p>



<p><strong>Digitalisierung</strong> ist die Umwandlung bestehender Prozesse in ein digitales Format, zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einsatz von CRM-Systemen für das Kundenmanagement.</li>



<li>Automatisierung des Dokumentenflusses.</li>



<li>Einführung von elektronischer Buchhaltung und digitalen Archiven.</li>
</ul>



<p><strong>Künstliche Intelligenz</strong> ist die nächste Stufe, wenn das System Daten analysieren und selbständig Entscheidungen treffen kann. Zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Chatbots, die mit Kunden kommunizieren und aus deren Antworten lernen.</li>



<li>Umsatzprognosen auf der Grundlage historischer Daten.</li>



<li>Betrugserkennung bei Finanztransaktionen.</li>
</ul>



<p>Um die KI-Implementierung effektiv zu gestalten, sollten Unternehmen die folgenden Aspekte beachten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aktueller Stand der Digitalisierung.</li>



<li>Chancen der KI &#8211; Beurteilung, was KI der jeweiligen Branche leisten kann und was nicht.</li>



<li>Datenvolumen &#8211; KI arbeitet mit einer großen Menge strukturierter Daten.</li>



<li>Qualifikation der Arbeitskräfte &#8211; KI-Systeme erfordern Datenwissenschaftler, Ingenieure und IT-Experten.</li>



<li>Tatsächlicher Nutzen von KI &#8211; KI ist nicht nur ein Trend, sondern eine Möglichkeit, die Effizienz zu steigern und die Prozesse in einem Unternehmen zu optimieren. Viele Unternehmen, die sich in einem bestimmten Entwicklungsstadium befinden, benötigen solche fortschrittlichen Technologien jedoch nicht, so dass es möglicherweise besser ist, zunächst in die Digitalisierung zu investieren.</li>
</ul>



<div style="height:23px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-large-font-size"><strong>Besonderheiten der KI-Einführung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)</strong></p>



<p>Für KMU ist die Einführung von KI eine komplexe Frage, denn angesichts der begrenzten Ressourcen muss klar unterschieden werden zwischen Bereichen, in denen KI eingesetzt werden sollte, und solchen, in denen Maßnahmen zur digitalen Transformation ausreichen.</p>



<p>Die wichtigsten Bereiche, in denen der Einsatz von KI für KMU als am sinnvollsten erachtet wird, sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Prozessautomatisierung und intelligente Assistenten</li>



<li>Intelligente Sensorsysteme</li>



<li>Wissensmanagement-Systeme</li>
</ul>



<p>Allerdings sollte KI den Menschen nicht ersetzen. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn KI-Systeme mit Menschen zusammenarbeiten und deren Fähigkeiten ergänzen. So werden beispielsweise in der Medizin die besten Ergebnisse erzielt, wenn menschliches Fachwissen mit den analytischen Fähigkeiten der KI kombiniert wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist das MTO-Modell?</h2>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2025/05/pexels-artempodrez-5716032-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-12938" style="width:797px;height:auto" srcset="https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2025/05/pexels-artempodrez-5716032-1024x576.jpg 1024w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2025/05/pexels-artempodrez-5716032-300x169.jpg 300w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2025/05/pexels-artempodrez-5716032-768x432.jpg 768w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2025/05/pexels-artempodrez-5716032-1536x864.jpg 1536w, https://bzi-netzwerk.com/wp-content/uploads/2025/05/pexels-artempodrez-5716032-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Um Künstliche Intelligenz erfolgreich einzusetzen, ist eine klar definierte Strategie wichtig. Einer der wichtigsten Ansätze, die es zu berücksichtigen gilt, ist das MTO-Modell – Mensch, Technologie, Organisation.</p>



<p>1. Der menschliche Faktor und die Rolle der Mitarbeiter:innen: Es ist sehr wichtig, die menschliche Autonomie in Unternehmen zu bewahren, d. h., wichtige Entscheidungen im Unternehmen sollten von Menschen getroffen werden, insbesondere bei kritischen oder ethischen Aspekten.</p>



<p>2. Technologische Aspekte: Es ist notwendig, den Umfang der von der Künstlichen Intelligenz zu erfüllenden Aufgaben klar zu definieren und eine erklärbare KI zu entwickeln, d. h. die Systeme sollten für die Endnutzer transparent und hinreichend verständlich sein, um Fehler zu vermeiden, sie zu kontrollieren und zu korrigieren.</p>



<p>3. Organisatorische Aspekte: Die Durchführung einer Analyse der Auswirkungen von KI auf das Unternehmen und die Überprüfung der Einhaltung ethischer Standards sind von entscheidender Bedeutung, um mögliche negative Folgen für die Mitarbeiter zu minimieren. Darüber hinaus kann KI Änderungen in der Organisationsstruktur und der Entscheidungsfindung erfordern, so dass Mitarbeiter:innen flexibel und bereit für Änderungen sein sollten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie lassen sich häufige Fehler bei der Einführung von KI vermeiden?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Den menschlichen Faktor nicht außer Acht lassen – die Mitarbeiter:innen sollten neue Technologien verstehen und akzeptieren.</li>



<li>KI nicht nur um der KI willen einführen – bevor Unternehmen damit beginnen, sollten sie sicherstellen, dass es sich um eine wirklich notwendige Lösung und nicht nur um einen Trend handelt.</li>



<li>Für ethische Verantwortung sorgen – Algorithmen sollten ehrlich, transparent und erklärbar sein.</li>
</ul>



<div style="height:22px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><em>Im ersten Teil dieses Beitrags wurde ein Überblick über die ersten fünf Handreichungen gegeben, in denen grundlegende Themen rund um Künstliche Intelligenz ausführlich behandelt wurden. Im Fokus der Untersuchung stehen dabei der Begriff der KI, dessen Notwendigkeit für Unternehmen und eine darauf abgestimmte Strategie für die Einführung.</em></p>



<p><em>Damit schließen die praktischen Hinweise jedoch noch nicht. Im zweiten Teil des Artikels werden die nächsten vier Handreichungen (6–9) behandelt, die sich mit noch tiefergehenden Fragen beschäftigen.</em></p>
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			</item>
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